Zum Hauptinhalt Zur Navigation

100 Millionen Euro für deutsche Supercomputer

Bund und Länder fördern Hochleistungsrechner. Rund 100 Millionen Euro wollen Bund und Länder über einen Zeitraum von sechs Jahren ab 2009 zur Förderung von Hochleistungsrechnern an Hochschulen zur Verfügung stellen. Das entscheid die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz ( GWK(öffnet im neuen Fenster) ) von Bund und Ländern auf Empfehlung des Wissenschaftsrates.
/ Jens Ihlenfeld
11 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Verfügbarkeit von Rechenkapazität sei ein entscheidender Standortfaktor im internationalen Wettbewerb. Um die wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft zu sichern, sei ein fortlaufender qualitativer und quantitativer Ausbau der Rechnerversorgung, darunter auch die Ausstattung der Hochschulen mit Rechenleistung der unteren und mittleren Leistungsebenen, erforderlich, heiß es zur Begründung.

Allerdings sollen nur Hochschulen, methodenwissenschaftliche oder fach- beziehungsweise anwenderwissenschaftliche Forschung von hoher Qualität betreiben und diese miteinander verknüpfen, in den Genuss der Förderung kommen. In einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren muss sichergestellt werden, dass der jeweilige Rechner für die Durchführung von Forschungsprogrammen von hoher Qualität genutzt wird.

Außerhalb dieses Verfahrens werden Rechner der allerhöchsten Leistungsklasse in den drei Höchstleistungsrechenzentren Jülich, München und Stuttgart aufgebaut. Mit dem Ziel, ihre Kapazitäten zu bündeln und gemeinsam auszubauen, haben diese drei Standorte sich zum Gauß-Centrum für Supercomputing zusammengeschlossen. Den Auf- und Ausbau des Gauß-Centrums wollen der Bund und die Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg gemeinsam finanziell fördern.


Relevante Themen