100 Millionen Euro für deutsche Supercomputer
Die Verfügbarkeit von Rechenkapazität sei ein entscheidender Standortfaktor im internationalen Wettbewerb. Um die wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft zu sichern, sei ein fortlaufender qualitativer und quantitativer Ausbau der Rechnerversorgung, darunter auch die Ausstattung der Hochschulen mit Rechenleistung der unteren und mittleren Leistungsebenen, erforderlich, heiß es zur Begründung.
Allerdings sollen nur Hochschulen, methodenwissenschaftliche oder fach- beziehungsweise anwenderwissenschaftliche Forschung von hoher Qualität betreiben und diese miteinander verknüpfen, in den Genuss der Förderung kommen. In einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren muss sichergestellt werden, dass der jeweilige Rechner für die Durchführung von Forschungsprogrammen von hoher Qualität genutzt wird.
Außerhalb dieses Verfahrens werden Rechner der allerhöchsten Leistungsklasse in den drei Höchstleistungsrechenzentren Jülich, München und Stuttgart aufgebaut. Mit dem Ziel, ihre Kapazitäten zu bündeln und gemeinsam auszubauen, haben diese drei Standorte sich zum Gauß-Centrum für Supercomputing zusammengeschlossen. Den Auf- und Ausbau des Gauß-Centrums wollen der Bund und die Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg gemeinsam finanziell fördern.