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E3: Infos und Trailer zu Operation Flashpoint 2

Codemasters stellt seinen Taktik-Shooter in Los Angeles vor. Es soll so echt wirken wie möglich: Am Stand von Codemasters hat das Entwicklerteam von Operation Flashpoint 2: Dragon Rising den Taktik-Shooter vorgeführt und Details erklärt. Zu sehen ist das eigentliche Spiel aber noch nicht – erst im August 2008 wollen die Entwickler die einzelnen Programmcode-Module zusammenfügen.
/ Peter Steinlechner
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Andrew Wafer von Codemasters erklärte auf der Spielemesse E3 in Los Angeles, wie viel Aufwand hinter der vorbereitenden Recherche zu Operation Flashpoint 2: Dragon Rising steckt. "Authentizität ist uns extrem wichtig. Wir waren auf einer Insel, die unserem fiktiven Eiland Skira im Pazifik entspricht, und haben von dort ungeheuer viel Material mitgenommen.” Dazu gehörten vor allem Fotos und Filme, weil zwar die Insel fiktiv ist, aber einzelne Orte direkt aus der Wirklichkeit stammen – ein großer Bauernhof etwa entspringt nicht der Fantasie der Leveldesigner, sondern wurde akribisch nachgebaut. Rund 400 GByte an Daten über Orte, Bergketten – es wird übrigens einen Hamburger Hill geben – Täler und Flüsse haben die Entwickler gesammelt. Wer zu Fuß über die Insel läuft, braucht vom einen Ende bis zum anderen gut viereinhalb Stunden.

Operation Flashpoint 2 Dragon Rising – Trailer
Operation Flashpoint 2 Dragon Rising – Trailer (02:10)

Auch die Teamkollegen, mit denen der Spieler gemeinsam gegen eine chinesische Invasion kämpft, sollen möglichst glaubwürdig wirken. So erzählt Wafer, dass die Entwickler per Motion-Capturing die Bewegungsdaten echter Special-Forces-Kämpfer erfasst und sie auf rund 400 unterschiedliche Figuren im Spiel übertragen haben.

Auf der E3 war immer noch keine Engine-Version des Spiels zu sehen, stattdessen führte Wafer einige vorgerenderte Szenen vor, die so aber auch im Spiel auftauchen sollen. In einer befand sich der Protagonist in einem riesigen Tal, und erteilte dann per Funk seinen Kameraden von der Luftunterstützung den Befehl zum Angriff auf einen gegnerischen Stützpunkt inmitten der Berglandschaft, und auch die Koordinaten gab er in Sprachausgabe mit an. Wenig später kamen dann Bomber und hüllten das gesamte Tal in dichten Rauch. Kurz konnten wir übrigens einen Blick auf eine gefilmte Demo-Version eines Helikopters aus dem Spiel werfen, der sehr dreidimensional aussah und mit den Flugbewegungen mitschwenkte, als ob der Pilot gerade von der Schwerkraft zur Seite gedrückt würde.

Auf die Frage, wie das Spiel denn in China erscheint – immerhin hat man es mit der Volksbefreiungsarmee als Feind zu tun – gab sich Andrew Wafer entspannt. Das sei zwar im Detail noch zu klären, aber wahrscheinlich kein großes Problem. Im Spielverlauf stellt sich nämlich heraus, dass China selbst gar nicht so böse ist, sondern nur ein ultrarechter, abtrünniger Teil der Armee angreift.

 
Video: Operation Flashpoint 2 Dragon Rising – E3-Trailer in HD 720p (benötigt Flash 9) (2:10)

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