Abo
  • Services:
Anzeige

Lenovo X200: 1,4-Kilo-Notebook unter 1.000 Euro? (Update)

Subnotebook mit 1,34 Kilogramm

Lenovo weitet seine X300-Serie aus. Das X200 ist kleiner als der MacBook-Air-Konkurrent X300 und soll vor allem viel weniger kosten. Zwar steht der deutsche Preis noch nicht fest, die für die USA angepeilten 1.200 US-Dollar liegen jedoch unter den bisherigen Preisen für vollwertige Subnotebooks.

Lenovo nutzt wie andere Notebookvorstellungen der letzten Tage Intels neue Centrino-2-Plattform. Mit einem 12-Zoll-Widescreen und 4-Zellen-Akku wiegt das X200 gerade mal 1,34 Kg und ist nur 2,07 cm dünn. Ein Touchpad hat Lenovo auf dem kleinen Gehäuse nicht mehr unterbringen können. Stattdessen ist der Stick "Trackpoint" zwischen den Tasten als Mausersatz integriert.

Anzeige

Lenovo X200
Lenovo X200
Während das X300 nur mit SSD ausgeliefert wurde, können Interessierte das X200 auch mit herkömmlicher Festplattentechnik erstehen. Dabei stehen sowohl Modelle mit 2,5 Zoll wie 1,8 Zoll zur Wahl. Die kleineren Festplatten brauchen weniger Strom - sie sind auch im iPod Classic zu finden - sind aber deutlich langsamer.

Zusatz-Akkus stehen hinten über
Zusatz-Akkus stehen hinten über
Eine optional erhältliche Docking-Station, die Lenovo UltraBase nennt, lässt sich unter das Notebook klemmen und auch mitnehmen. In der UltraBase befindet sich neben zahlreichen zusätzlichen Schnittstellen auch das optische Laufwerk. Das Notebook wird durch die UltraBase etwas schwerer und dicker, bleibt aber transportabel. Unterwegs lässt sich per WLAN, WiMax und auch per UMTS Verbindung halten, die nötigen Antennen sind eingebaut - das UMTS-Modul jedoch nur als Option erhältlich.

Das Display ist matt ausgeführt, löst 1280 x 800 Pixel auf und ist mit 200 Candela pro Quadratmeter laut Lenovos Angaben hell genug auch für die Benutzung im Freien. Unbestätigten Informationen zufolge sollen zwei Prozessoren mit 2,2 oder 2,4 GHz zur Verfügung stehen. Ob es sich dabei um neue Varianten mit "Low-Voltage" (LV) handelt, erklärte Lenovo ebenso wenig wie weitere Details bei der Vorstellung des Gerätes.

Immerhin gab das Unternehmen noch bekannt, dass das X200 Ende August 2008 in Deutschland erscheinen soll - zu welchem Preis ist noch ungewiss. In den USA hat Lenovo aber bereits die kleinste Ausstattung für 1.199 US-Dollar angekündigt, so dass auch die deutschen Modelle entsprechend günstig werden dürften. [Von Andreas Sebayang und Nico Ernst]

Nachtrag vom 17. Juli 2008, um 15:45 Uhr:
Inzwischen liegt das vollständige Datenblatt zum X200 vor. Daraus geht unter anderem hervor, dass das Notebook mit 29,5 x 21 x 2,7 Zentimetern nur wenig schmaler als 14-Zoll-Geräte ist. Das ist durch die Tastatur im für Notebooks üblichen Raster von 19 Millimetern auch nicht anders möglich. Nach hinten wird das keilförmige Gerät bis zu 3,5 Zentimeter dick.

Dafür ist das X200 auch mit den verschiedenen Stromspendern besonders leicht. Mit 3-Zellen-Akku wiegt es 1,34 Kilogramm, bei 6 Zellen sind es 1,47 Kilo und auch mit einem 9-Zellen-Akku nur 1,63 Kilogramm. Die beiden kleineren Energiespeicher sorgen für die angegebene Tiefe von 21 Zentimetern, das 9-Zellen-Modell steht hinten nochmals 2,4 Zentimeter über.

Die Laufzeiten gibt Lenovo für die drei Varianten mit 3,3, 6,5 und 9,8 Stunden an - jedenfalls unter Windows XP. Mit Vista sind Lenovo zufolge jeweils rund 5 Prozent geringere Laufzeiten möglich. Mit welcher Ausstattung und welchem Testverfahren diese Werte zustande kommen, erklärt das Datenblatt nicht. Üblicherweise sind die Notebook-Hersteller, wenn sie denn überhaupt Angaben zur Laufzeit machen, dabei aber eher konservativ.

Auch die Prozessor-Varianten stehen nun fest. Es handelt sich nicht um spezielle Ultra-Low-Voltage-Modelle des Core 2 Duo, sondern um den P8400 (2,26 GHz) und den P8600 (2,4 GHz) aus dem kürzlich angekündigten Centrino-2-Paket. Beide Prozessoren arbeiten mit einer typischen Leistungsaufnahme (TDP) von 25 Watt und verfügen über 3 MByte L2-Cache. Sie sind damit die kleinsten Modelle der Centrino-2-CPUs mit FSB 1066.

Bei den Festplatten gibt es noch mehr Auswahl als Lenovo bisher bekannt gegeben hatte. In welchem Modell welche Massenspeicher verbaut werden, ist aber immer noch nicht klar. Die angegeben Größen von 80 und 160 GByte lassen immerhin auf die für das X200 angekündigten 1,8-Zoll-Platten schließen. Bei 250 und 320 GByte dürften 2,5-Zoll-Drives zum Einsatz kommen, zudem gibt es noch eine 200-Gigabyte-Platte mit integrierter Verschlüsselung (FDE). Eine SSD kann man ebenfalls ordern, sie ist dann 64 GByte groß.

Weiterhin gibt es für alle genannten Optionen noch keine Preisempfehlungen in Euro, auch den Grundpreis der kleinsten Ausstattung hat Lenovo noch nicht verraten.


eye home zur Startseite
muschi 16. Nov 2008

folgendes problem.plötzlich funktionierte die klickfunktion meines touchpads nicht mehr...

Affenfreund 28. Sep 2008

Und welcher Hersteller gibt die Akkulaufzeit bei "normalem" Surfen an? Was ist normales...

Johnny Cache 26. Jul 2008

Blöd ist das eine, aber letztendlich bekommt man ja auch kaum noch Geräte mit...

DarkPhoenix 17. Jul 2008

Ja nee, das ist natuerlich ein Druckfehler und soll 2.5" heissen... Ist doch klar, dass...

Husare 17. Jul 2008

Ja, du sagst es, tolle Wurst. *Wortspiel !!!!eineinself111!!11!* ^^



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über ORANGE Engineering, München
  2. Robert Bosch Power Tools GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Core i7-7700HQ + GeForce GTX 1070)
  2. beim Kauf einer Geforce GTX 1070/1080

Folgen Sie uns
       


  1. Megaupload

    Dotcom droht bei Auslieferung volle Anklage in den USA

  2. PC-Markt

    Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

  3. Ungepatchte Sicherheitslücke

    Google legt sich erneut mit Microsoft an

  4. Torus

    CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

  5. Hololens

    Verbesserte AR-Brille soll nicht vor 2019 kommen

  6. Halo Wars 2 im Test

    Echtzeit-Strategie für Supersoldaten

  7. Autonome Systeme

    Microsoft stellt virtuelle Testplattform für Drohnen vor

  8. Limux

    Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts

  9. Betriebssysteme

    Linux 4.10 beschleunigt und verbessert

  10. Supercomputer

    Der erste Exaflops-Rechner wird in China gebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  2. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge
  3. Deutsche TV-Plattform über VR "Ein langer Weg vom Wow-Effekt zum dauerhaften Format"

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

  1. Re: Schulungskosten seien für beide Systeme...

    Berner Rösti | 18:56

  2. Re: Googles Sicherheitsforscher Mateusz Jurczyk

    razer | 18:54

  3. Re: Sie haben es Mico$oft versprochen....

    sfe (Golem.de) | 18:54

  4. Re: Das ist gut von Frau Merkel

    Kasjsf38 | 18:53

  5. Endlich Schluss mit diesem Klamauk

    ElMario | 18:53


  1. 18:33

  2. 17:38

  3. 16:38

  4. 16:27

  5. 15:23

  6. 14:00

  7. 13:12

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel