Fujitsu wird eigene Netbooks herstellen
1-Kilo-Rechner mit Atom-CPU für circa 300 Euro
Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu will eigene Netbooks auf den Markt bringen. Die Preise sind mit 300 Euro (50.000 Yen) kalkuliert, wie die japanische Wirtschaftszeitung The Nikkei erfahren hat. In diesem Herbst kommen erste Barebone-Varianten der Mini-Notebooks außerhalb Japans auf den Markt.
Auf dem japanischen Heimatmarkt ist die Einführung erst im kommenden Jahr geplant, so die Zeitung weiter. Bisher liegen taiwanische Hersteller wie Asus, Acer und MSI bei der neuen Produktgattung der Netbooks in Führung. Dell und weitere US-Firmen stehen in den Startlöchern. Zuerst wird Fujitsu mit dem neuen Gerät auf den technikverliebten Märkten von Hongkong und Singapur tätig, um dort die Reaktionen zu testen.
Das Fujitsu-Netbook soll maximal ein 10 Zoll-Display erhalten, mit einer Atom-CPU von Intel ausgestattet sein und circa 1 Kilo wiegen. Unterstützt werden nur mobile Internetnutzung und einfache Anwendungen. Besonders auf die Nutzerfreundlichkeit will der Hersteller aber Wert legen.
Fujitsu-Sprecher Masao Sakamoto bestätigte den Bericht der Zeitung und ergänzte: "Einen Zeit- und Stückzahlenplan haben wir noch nicht".
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