Abo
  • Services:

Behörden gehen gegen Klingeltonanbieter vor

Anbieter von Mobilfunkdiensten verstoßen gegen Verbraucherschutzgesetze

Viele Anbieter von Mobilfunkdiensten im Internet verstoßen gegen europäische Verbraucherschutzgesetze. Das hat eine Prüfung ergeben. Behörden in ganz Europa untersuchen derzeit Angebote, die über das Internet Inhalte für Mobiltelefone vertreiben. In Deutschland stellte das Bundesamt für Verbraucherschutz Rechtswidrigkeiten bei zwei Drittel der Anbieter fest.

Artikel veröffentlicht am ,

Untersucht wurden die Geschäftspraktiken von Diensten, die Spiele, Logos oder Klingeltöne für Mobiltelefone über das Internet anbieten. Besonders genau prüfte das Ministerium Angebote, die sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche richten. Dabei fand es eine ganze Reihe von Verstößen gegen geltendes Recht.

Stellenmarkt
  1. MINDA Industrieanlagen GmbH, Minden
  2. TDM Systems GmbH, Tübingen

So täuschen viele dieser Angebote Verbraucher, etwa indem sie ihre Produkte als kostenlos bewerben, dann aber Kosten für ein Abonnement berechnen. Auf vielen Angeboten waren die Geschäftsbedingungen nur mit viel Mühe zu finden, auf manchen gar nur in Fremdsprachen vorhanden. Sich zu beschweren sei jedoch kaum möglich, "da die Anbieter ihre Kontaktdaten verschleiern", kritisiert das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in einer Mitteilung. Bei den Ermittlungen fand das Ministerium "die gängigen Erfahrungen vieler Verbraucher bestätigt".

In Deutschland überprüfte das BVL zusammen mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband und der Wettbewerbszentrale 30 Anbieter von sogenannten Content Services. Bei 20 fanden sie Unregelmäßigkeiten oder Gesetzesverstöße. Meist handelte es sich dabei um irreführende Preisangaben oder um fehlende Daten des Anbieters. Es sollen bereits Abmahnungen an die entsprechenden Anbieter verschickt worden sein. Falls sie darauf nicht reagieren, wollen die Prüfer laut BVL "notfalls auch vor Gericht ziehen".

Das Ergebnis der europaweiten Untersuchung wird EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva am Donnerstag, dem 17. Juli 2008, in Brüssel vorstellen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. (-76%) 11,99€
  3. 59,99€
  4. 1,29€

A.Breitieser 31. Jul 2008

Hallo erstmal, habe mir gerade mal einige Seiten angesehen um einen Hinweis zu finden...

kendon 16. Jul 2008

lol wann war ein mensch jemals auf klingelton-abos angewiesen. der grösste quatsch...

maxime 16. Jul 2008

http://c.imagehost.org/0759/nubabo.jpg Eher die erweiterte Zielgruppe. Werbespots bingen...

Goox 16. Jul 2008

..durch ein Klingelton-Abo ordentlich abgezockt? Schon Jahre sind die Klingelton...

Abcdefg1893923 16. Jul 2008

Ich finde es eine Unverschämtheit, wie die Klingeltonanbieter z.T. vorgehen. Die...


Folgen Sie uns
       


HP Z2 Mini Workstation - Test

Die Z2 Mini Workstation G3 kann uns im Test überzeugen - und das nicht als sehr schnelle Maschine, sondern als gut durchdachtes Gesamtkonzept.

HP Z2 Mini Workstation - Test Video aufrufen
Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
Projektoren im Vergleichstest
4K-Beamer für unter 2K Euro

Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
Ein Test von Martin Wolf

  1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
  2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
  3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

    •  /