Sun beklagt schwierige Wirtschaftslage

Computer- und Softwarehersteller senkt die Quartalsprognosen

Der Computer- und Softwarehersteller Sun hat seine Gewinn- und Umsatzerwartungen gesenkt. Trotz der "schwierigen Lage der Ökonomie", so Konzernchef Jonathan Schwartz, gebe es "weltweit weiterhin Interessen für offene Soft- und Hardware". Im Märzquartal ging Suns Serverumsatz um 0,7 Prozent zurück, während alle wichtigen Wettbewerber zulegen konnten. Vergangene Woche kündigte Sun zudem den Abbau von 1.000 Arbeitsplätzen als Teil eines Restrukturierungsprogramms an.

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Sun erklärte, der Umsatz im vierten Finanzquartal werde im Bereich von 3,73 Milliarden US-Dollar bis 3,8 Milliarden US-Dollar liegen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Konzern aus dem kalifornischen Santa Clara 3,835 Milliarden US-Dollar Umsatz eingefahren. Der Nettogewinn werde 5 bis 15 Cent pro Aktie betragen; im Vorjahr verbuchte Sun zur selben Zeit 9 Cent pro Aktie.

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Restrukturierungskosten in Höhe 100 Millionen US-Dollar belasten die Sun-Prognose. Vor Sonderposten lag der Gewinnausblick bei 25 Cent bis 35 Cent pro Aktie, und damit weit über der von Thomson Financial eingeholten Analystenprognose von 27 Cent pro Aktie. Beim Umsatz konnte Sun allerdings nur knapp die Zielmarke der Börsenexperten erreichen, die 3,8 Milliarden US-Dollar berechnet hatten.

Ausführliche Zahlen legt Sun am 1. August 2008 vor.

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