Apple entfernt Kernfunktionen aus MobileMe (Update 2)

Kein Push-Dienst mehr, nur noch zeitlich gesteuerte Datensynchronisation

Mit großem Wirbel wurde MobileMe von Apple angepriesen, der Dienst sollte Daten per Push-Funktion zwischen verschiedenen Geräten aktuell halten. Davon ist nicht viel übrig geblieben: Statt eines Push-Dienstes erhält der zahlende Kunde auf Rechnerseite nur noch eine Synchronisation. Apple hat dazu heimlich die Funktionsbeschreibung geändert.

Artikel veröffentlicht am ,

Ohne auch nur eine Mitteilung an die Öffentlichkeit hat Apple MobileMe in seinen Kernfunktionen beschnitten. Eigentlich sollte MobileMe ein Push-Dienst werden, um E-Mails, Termine und Adressen per Push-Verfahren zwischen verschiedenen Geräten aktuell zu halten. Nun werden diese Daten nur mehr in einem zeitlichen Abstand von mindestens 15 Minuten synchronisiert, wenn es um die Anbindung an Windows oder MaccOS geht. Nur mit dem iPhone und dem iPod touch sollen die Daten sofort aktualisiert werden. Der Preis für MobileMe blieb allerdings unverändert bei 79 Euro im Jahr.

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Die neue Ausrichtung des Dienstes wird nur deutlich, wenn man sich die US-amerikanischen MobileMe-Webseiten ansieht. In den Beschreibungen wurde jeder Hinweis auf eine Push-Funktion entfernt. Überall wird nur noch eine Synchronisation versprochen. Die deutschen MobileMe-Webseiten sind seit Tagen veraltet und bewerben weiterhin einen Push-Dienst. Den erhält ein zahlender Kunde allerdings nicht.

Auch sonst bereitet MobileMe viele Probleme. Zum Start war der Dienst über Tage nicht erreichbar und deutschen sowie französischen Kunden ist es nicht möglich, ein MobileMe-Konto zu kündigen. Erst mit einem Trick können auch diese Kunden den Dienst kündigen. In den ersten zwei Monaten kann der Dienst gratis ausprobiert werden. Wenn MobileMe nicht rechtzeitig gekündigt wird, fällt die Jahresgebühr von 79 Euro an.

Nachtrag vom 16. Juli 2008 um 11:31 Uhr:
Der Meldungstext wurde aktualisiert, um stärker darauf hinzuweisen, dass zumindest mit dem iPhone und dem iPod touch ein sofortiger Datenaustausch versprochen wird.

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Nachtrag vom 17. Juli 2008 um 10:50 Uhr:
Mittlerweile hat sich Apple bei den MobileMe-Kunden entschuldigt und will die Nutzungsdauer des Dienstes um 30 Tage verlängern. Mehr dazu in einem eigenen Artikel auf Golem.de.

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fu 22. Jul 2008

Hallo Andreas, ich schreibe bewusst nur an dich - da die Windoof Typen es eh nicht wert...

fu 22. Jul 2008

... so einen Scheiß kann ja nur einer schreiben, der keine Ahnung hat. Was bitte schön...

BookER 17. Jul 2008

Also Wolf. Hier nochmals Klartext für dich. Mir hat Apple für den Testaccount 79 Euro...

TroRaZen 16. Jul 2008

Ich wusste gar nicth, dass ein Gerät schwul sein kann.



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