Spieletest: Super Smash Bros. Brawl - Agent verhaut Igel

Super Smash Bros. Brawl
Prunkstück sämtlicher Einzelspieleraktivitäten ist aber der Solomodus. Weniger aufgrund der Story, denn dass das Nintendo-Land in Gefahr ist und alle Einwohner in Statuen verwandelt werden könnten, ist nicht allzu beeindruckend. Das damit verbundene Gameplay, das über viele Stunden Unterhaltung, die unterschiedlichsten Aufgaben und schönen Zwischensequenzen bietet, hingegen schon: Mit wechselnden Charakteren müssen hier kunterbunte Level überstanden werden, in einem Mix aus Geprügel und Jump & Run. Richtig gesetzte Sprünge und Geschicklichkeit sind hier also ebenso wichtig wie gut platzierte Schläge und Tritte. Zudem sorgen zahllose Überraschungen für Abwechslung und Spannung. Ein zweites Super Mario Bros. sollte man nicht erwarten, dennoch ist derartig viel Plattformspaß für ein Beat'em Up mehr als beachtlich, zumal sich das Ganze auch im Koopmodus mit einem Freund durchspielen lässt.

Super Smash Bros. Brawl
Im Mehrspielermodus setzt sich die Vielfalt der Optionen fort: einzelne Duelle, Arenenwettkämpfe mit mehreren Kämpfern, aber nur einem Sieger, Gefechte zwei gegen zwei, Onlineprügeleien. Die Möglichkeiten sind kaum zählbar, zumal die Einstellungsmöglichkeiten keine Wünsche offen lassen: Schwierigkeitsgrad, Handicap, Wiederholungen, fast alles kann vorab manuell eingestellt werden. Hinzu kommen diverse Items für die Sammelleidenschaft. Im Spiel selbst gibt es Power-ups wie Lichtschwerter oder Feueratem, die im Gefecht eingesetzt werden können. Durch Erfolge und genaues Absuchen der Level gelangt man in den Besitz zahlloser Trophäen und Extras, die wiederum weitere Kämpfer freischalten oder Boni wie Songs, Artworks und dergleichen mehr verfügbar machen. Kleinere Dreingaben wie etwa die Möglichkeit, Fotos im Spiel zu machen oder Level selbst zu bauen, sind zwar nicht essenziell für den Spielspaß, runden das umfangreiche Komplettpaket aber gekonnt ab.

Super Smash Bros. Brawl
Allein optisch hätte es vielleicht etwas mehr Feinschliff geben dürfen: Super Smash Bros. Brawl sieht zwar besser aus als sein Gamecube-Vorgänger, die Unterschiede sind allerdings nicht so deutlich wie von manchen Spielern sicher erhofft. Wie bei zahlreichen anderen Wii-Titeln wird hier allerdings mangelnder Grafikglanz mit vielen kleinen netten Gags und Details wettgemacht. Wer das kunterbunte und teils etwas überzeichnete Design der Reihe schon in der Vergangenheit mochte, wird auch an Super Smash Bros. Brawl Gefallen finden.
Super Smash Bros. Brawl ist für Nintendo Wii im Handel erhältlich und kostet etwa 60 Euro.
Fazit:
Super Smash Bros. Brawl erfindet das Konzept der Reihe oder gar das von Prügelspielen nicht neu. Dafür zeigt der Titel beispielhaft, wie umfangreich, motivierend und durchdacht sich ein solches Spiel gestalten lässt. Ob Solo- oder Multiplayer, schnelle Gefechte oder lange Storyabschnitte, einfache Zugänglichkeit oder zahllose fordernde Spezialschläge für Profis - jeder Spieletypus bekommt zahllose gute Gründe für einen Kauf. Als Wii-Besitzer kann man bedenkenlos zugreifen.
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Heh. Brawl besteht praktisch ausschließlich aus aufgewärmten Klassikern. Das ist der...
Das ist eigentlich ziemlich einfach. Das Problem der Handlung ist das Fehlen der...
Dann schau dir mal Manhunt 2 für die Wii an. :) Die Grafik ist zwar nicht der Hammer...
Ich bin viel eher dafür er verkauft seine angestaubte PS3 nachdem er MGS4 durchgezockt...