Verpatzte Produktstarts belasten Seagate

Gewinneinbruch um 70 Prozent auf 160 Millionen US-Dollar

Seagate-Chef Bill Watkins hat eingeräumt, dass das Unternehmen in den letzten zwölf Monaten wegen verpatzter Produktstarts unter Performanceschwäche litt. "Hätte es nicht Probleme beim Start einiger Notebookprodukte gegeben, hätten wir heute ein besseres Quartals- und Jahresergebnis und einen besseren Aktienkurs präsentieren können", sagte er.

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Der Hersteller von Festplatten und Bandlaufwerken aus dem kalifornischen Scotts Valley erlitt in seinem vierten Finanzquartal einen Gewinneinbruch um 70 Prozent auf 160 Millionen US-Dollar (32 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 541 Millionen US-Dollar (96 Cent pro Aktie). Im Vorjahr wurde der Quartalsbericht durch eine Steuererleichterung aufgebessert. Im aktuellen Berichtszeitraum belasteten Restrukturierungen in Höhe von 36 Millionen US-Dollar das Ergebnis.

Beim Umsatz wurden 2,9 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, nach 2,74 Milliarden US-Dollar im Vorjahrsvergleich, was einem Zuwachs um 5,6 Prozent entspricht. Die Analysten hatten hier mit 2,89 Milliarden US-Dollar etwas weniger erwartet.

"Wir haben im zurückliegenden Finanzjahr 2007/2008 starkes Wachstum gezeigt, konnten 15 Prozent mehr Produkte ausliefern und den Umsatz um 12 Prozent steigern. Unser Nettogewinn lag bei 1,3 Milliarden US-Dollar", so Watkins weiter. Seagate werde noch ein Quartal benötigen, um wieder kräftiges Wachstum zu zeigen.

Im laufenden ersten Quartal erwartet der Festplatten-Weltmarktführer einen Gewinn von 18 Cent bis 22 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 3,15 bis 3,3 Milliarden US-Dollar.

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