Verpatzte Produktstarts belasten Seagate
Der Hersteller von Festplatten und Bandlaufwerken aus dem kalifornischen Scotts Valley erlitt in seinem vierten Finanzquartal einen Gewinneinbruch um 70 Prozent auf 160 Millionen US-Dollar (32 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 541 Millionen US-Dollar (96 Cent pro Aktie). Im Vorjahr wurde der Quartalsbericht durch eine Steuererleichterung aufgebessert. Im aktuellen Berichtszeitraum belasteten Restrukturierungen in Höhe von 36 Millionen US-Dollar das Ergebnis.
Beim Umsatz wurden 2,9 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, nach 2,74 Milliarden US-Dollar im Vorjahrsvergleich, was einem Zuwachs um 5,6 Prozent entspricht. Die Analysten hatten hier mit 2,89 Milliarden US-Dollar etwas weniger erwartet.
"Wir haben im zurückliegenden Finanzjahr 2007/2008 starkes Wachstum gezeigt, konnten 15 Prozent mehr Produkte ausliefern und den Umsatz um 12 Prozent steigern. Unser Nettogewinn lag bei 1,3 Milliarden US-Dollar" , so Watkins weiter. Seagate werde noch ein Quartal benötigen, um wieder kräftiges Wachstum zu zeigen.
Im laufenden ersten Quartal erwartet der Festplatten-Weltmarktführer einen Gewinn von 18 Cent bis 22 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 3,15 bis 3,3 Milliarden US-Dollar.



