Sony Vaio Z: Leichtes 13-Zoll-Notebook mit 1600 x 900 Pixeln

Auf der Hauptplatine des Vaio Z verbaut Sony Intels neue Core-2-Duo-Prozessoren P8400, P8600 oder P9500, die mit 2,26, 2,4 beziehungsweise 2,53 GHz getaktet sind. Der Arbeitsspeicherausbau liegt bei allen Rechnern bei 4 GByte (DDR3-1066), von denen sich unter dem vorinstallierten Windows Vista Business nur 3 GByte nutzen lassen. Dem Hauptprozessor steht neben der Chipsatzgrafik GMA X4500 auch ein Nvidia-Grafikchipsatz (GeForce 9300M GS) beiseite.
Die Grafikkarte steuert ein LED-LC-Display mit einer Diagonale von 13,1 Zoll an und erreicht Displayauflösungen von bis zu 1.600 x 900 Pixeln. Wie auch Sonys FW-Serie bietet das Display damit dem Nutzer Bilder im videofreundlichen 16:9-Format. Das Display soll außerdem Kratzern gegenüber weniger empfindlich sein und wurde entspiegelt. Über dem Display befindet sich eine kleine Webcam.
Die Tastatur besteht wie auch bei Apples MacBook aus voneinander isolierten Tasten, die einen hohen Abstand aufweisen. Sony nennt das Isolation Keyboard. Damit soll der Nutzer fehlerfreier tippen und – so Sony – auch mit langen Fingernägeln genug Platz haben.
Für die drahtlose Kommunikation stellt Sony WLAN nach dem 802.11n-Entwurf und Bluetooth 2.0+EDR bereit. Einige Modelle sind zudem mit einem HSDPA-fähigen Mobilfunkmodem ausgestattet, das im Download bis zu 7,2 MBit/s auf den Rechner befördern soll.
Ausgerechnet das technisch interessanteste Modell wird es nicht nach Deutschland schaffen. In den USA bietet Sony ein Vaio Z mit zwei SSDs zu je 64 GByte an. Sony nennt dies Dual-Channel-SSD, was nichts anderes bedeutet als die Kopplung der beiden SSDs zu einem RAID-0-Verbund. Damit sollen Anwendungen und das Betriebssystem noch schneller starten.
In den USA ist das Topmodell bei fast 4.000 US-Dollar wahrlich kein Schnäppchen. Das ist auch der Grund, warum sich Sony Deutschland gegen die Veröffentlichung entschieden hat. Der Markt ist zu klein und das Produkt dafür zu teuer. In den USA können sogar Grundmodelle des Vaio Z für einen Aufpreis von 1.320 US-Dollar mit einem RAID-SSD-Verbund ausgestattet werden. Selbst ein Blu-ray-Laufwerk soll als Option angeboten werden. Dieses fehlt in den deutschen Modellen ebenfalls.
Im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der Vaio-Serie hat Sony außerdem zwei weitere Notebookserien mit Centrino 2 angekündigt. Die SR-Serie(öffnet im neuen Fenster) (13,3 Zoll, WXGA, 1,9 kg, 1.299 bis 1.499 Euro) richtet sich an Geschäftskunden, die ihr Notebook auch mal in der Freizeit nutzen und die BZ-Serie(öffnet im neuen Fenster) (15,4 Zoll, WXGA+, 2,7 kg, ab 999 Euro) soll nur Geschäftskunden ansprechen und besitzt als einzige der neuen Serien noch eine herkömmliche Tastatur.
Sowohl die SR- als auch die BZ-Serie sollen bereits Ende Juli/Anfang August 2008 verfügbar sein. Über die ebenfalls neue FW-Serie hat Golem.de bereits berichtet .



