eBay gewinnt gegen Tiffany

Gericht kassiert Entscheidung ein

EBay hat vor Gericht gegen das New Yorker Schmuckunternehmen Tiffany gewonnen. Tiffany wollte, dass eBay jede Auktion vorab auf Falsifikate überprüft, da nach Ansicht des Luxusgüterherstellers immer mehr minderwertige Imitate seiner Produkte dort verkauft werden. Das Gericht lehnte die Prüfungspflicht ab.

Artikel veröffentlicht am ,

"Die heutige Entscheidung ist ein Sieg für die Kunden. Die Entscheidung bestätigt, dass sich eBay in der Vergangenheit vernünftig verhalten und angemessene Maßnahmen hat, dem Handel mit Produktfälschungen vorzubeugen", so eine Sprecherin von eBay.

EBay beschwerte sich außerdem, dass man viel Zeit und Ressourcen habe aufwenden müssen, um mit Tiffany vor Gericht zu streiten. EBay steht auf dem Standpunkt, die Probleme mit Produktfälschungen hätten gemeinsam angegangen werden können.

EBay argumentierte vor Gericht, nicht der Auktionshausbetreiber, sondern der Verkäufer müsse die Verantwortung für seine Angebote übernehmen. Dieser Meinung schloss sich der New Yorker Bezirksrichter an und schob die Verantwortung sogar Tiffany zu. Das Unternehmen solle selbst dafür sorgen, dass ihre Markenrechtsansprüche gewahrt bleiben.

In Frankreich sieht es hingegen anders aus. Ende Juni 2008 wurde eBay dort für schuldig befunden, die Rechte des französischen Luxusgüterherstellers Moët Hennessy - Louis Vuitton (LVMH) verletzt zu haben. Die Geldstrafe beträgt 38,6 Millionen Euro. EBay will in Berufung gehen.

Schon zuvor war eBay in Frankreich wegen Begünstigung des Handels mit Produktfälschungen des Luxusgüterherstellers Hermes International zu einer Strafe von 20.000 Euro verurteilt worden. In Deutschland gewann der Uhrenhersteller Rolex ein ähnliches Verfahren.

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Bouncy 15. Jul 2008

die alternative: mehr arbeitslose - die wer zahlt? dann lieber die leute den ein-euro...

Chip 15. Jul 2008

eBay ist ein Firmenname und dieser wurde mehrfach falsch geschrieben.... 200 Mitarbeiter...

2 Sachverhalte 15. Jul 2008

Hier wurden doch 2 unterschiedliche Sachverhalte gerichtlich bewertet. Während das Urteil...



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