Kolab 2.2 mit Webclient freigegeben

SyncML-Unterstützung noch nicht integriert

Der freie Groupware-Server Kolab ist in der Version 2.2.0 erschienen, die den Webclient des Horde-Projektes mitliefert. Auch die einzelnen Komponenten des Servers wurden aktualisiert. Die kürzlich vorgestellte SyncML-Integration wird aber erst in der kommenden Version mitgeliefert.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Für den Kolab-Server existieren eine ganze Reihe von Clients, darunter die KDE-Software Kontact. Auch Outlook lässt sich mit proprietären Erweiterungen an den Groupware-Server anbinden. In der neuen Version liefert das Kolab-Projekt den Horde-Client mit, so dass eine über den Browser zu bedienende Software direkt zur Verfügung steht. Damit kann auch von jedem Computer mit Internetzugang auf die eigenen Groupware-Daten zugegriffen werden.

Neben kleineren Verbesserungen und Fehlerkorrekturen brachten die Entwickler die einzelnen Komponenten ihres Servers auf den aktuellen Stand. So nutzt Kolab jetzt Apache 2.2.x und PHP 5 sowie Postfix 2.4.x. Der Cyrus-IMAP-Server wird in der Version 2.3.x eingesetzt, womit die meisten Kolab-Patches für die Software überflüssig werden.

Die bereits extra verfügbare SyncML-Unterstützung, mit der mobile Geräte auf Kolab zugreifen können, soll mit Kolab 2.2.1 ausgeliefert werden.

Kolab 2.2.0 kann im Quelltext und als Binärpaket für Debian GNU/Linux heruntergeladen werden. OpenPKG-Pakete sollen folgen. Informationen zu Installation und Update liefert die Readme-Datei.

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