Abo
  • Services:

E3: Xbox 360 mit neuer Oberfläche und Final Fantasy 13

Neue Spiele, frisches Menü für die Xbox 360 und jede Menge Casual-Inhalte

Im Herbst 2008 stellt Microsoft das Benutzermenü seiner Xbox 360 vollständig um und erweitert sie um neue und viele zusätzliche Funktionen, weitere Inhalte und um Mii-ähnliche Avatare. 2009 soll dann Final Fantasy 13 auf die Xbox 360 kommen.

Artikel veröffentlicht am ,

E3: Microsoft Xbox 360 Präsentation
E3: Microsoft Xbox 360 Präsentation
Den Casual-Markt hat Microsoft mit den Plänen für seine Xbox 360 fest im Blick - da wird es echte Hardcorespieler freuen, dass wenigstens eine Ankündigung während der Pressekonferenz auch für sie interessant ist. Der Boss von Square-Enix selbst hat angekündigt, dass Final Fantasy 13 gleichzeitig auf Playstation 3 und eben auch für Xbox 360 erscheint. Speziell japanische Journalisten gerieten während der ansonsten eher ruhig ablaufenden Pressekonferenz im Convention Center von Los Angeles tatsächlich aus dem Häuschen und applaudierten - was zeigt, wie wichtig die legendäre Reihe für den japanischen Markt ist. Der Titel erscheint nach aktuellem Stand 2009, während der Präsentation war ein spektakulär gerenderter Trailer zu sehen, plus ein paar Sekunden lang Szenen aus einem der Kämpfe. Dabei sah alles gegenüber den Vorgängern deutlich aufgehübscht aus, aber Details waren nicht wirklich zu erkennen.

Etwas schräg wirkte übrigens auch, dass ausgerechnet der Chef des japanischen Konsolenspielegiganten Square-Enix das einzige Mal während der Microsoft-Pressekonferenz das Wort "Windows" in den Mund nahm, nämlich als er eine Windows-Version des schon länger angekündigten Rollenspiels The Last Remnant ankündigte, die zeitgleich mit der Xbox-360-Fassung gegen Ende 2008 fertig sein soll.

E3: Microsoft Xbox 360 Präsentation
E3: Microsoft Xbox 360 Präsentation
John Sheppard, Chef der Xbox-Live-Abteilung, stellte während der Pressekonferenz die neue Benutzeroberfläche für seine Konsole vor, die im Herbst 2008 per Update veröffentlicht wird. Mit dem alten, grauorangen Menü wird das neue System so gut wie nichts mehr gemein haben. Stattdessen erscheint es in unterschiedlichen Grautönen und verwendet einfache Menüs - und vor allem Avatare. Die erinnern an die virtuellen Persönlichkeiten in Nintendos Wii-Konsole, sehen nur leicht erwachsener aus und lassen sich wohl etwas weitergehender konfigurieren. Ein kommendes Highlight soll sein, dass die Spieler künftig virtuelle Partys mit bis zu acht Freunden oder Bekannten feiern und sich dann beispielsweise online und in Echtzeit gegenseitig Fotos zuschieben können - so jedenfalls Sheppard.

Eine ganz neue Art von Inhalt verspricht ein Angebot namens "Primetime" - für das Microsoft übrigens mit dem Produktionsunternehmen Endemol (u.a. "Big Brother") kooperiert. Die beiden Partner planen ab Herbst eine Art Gaming-Quizzshow, bei der Spieler um echtes Geld kämpfen, und die tatsächlich eine Konkurrenz für Fernsehsendungen wäre, weil sie live und nur zu festen "Sendezeiten" abläuft. Viel wurde noch nicht verraten, die vorgeführten 3D-Engine-Bilder wirkten ein bisschen wie "Wer wird Millionär?" mit Polygonfiguren.

Stellenmarkt
  1. UDG United Digital Group, Herrenberg
  2. SSI Schäfer IT Solutions GmbH, Giebelstadt bei Würzburg

Außerdem kündigte Sheppard in Sachen Inhalt neue Kooperationen an. So wird es ab sofort in Europa auch Filme der Studios MGM und Constantin zum kostenpflichtigen Download geben, und US-Amerikaner sehen Streifen von NBC Universal. Bei der Gelegenheit verkündete Microsoft gleich mal ein paar Zahlen für sein Xbox-Live-Angebot: So soll der Dienst mittlerweile 12 Millionen Mitglieder zählen, alle fünf Sekunden komme ein neues dazu. Derzeit setzt Microsoft mit Live gut eine Milliarde US-Dollar im Jahr um, bislang wurden 500 Millionen Einheiten an Inhalt heruntergeladen - damit sind Filme genauso gemeint wie Musik oder Spiele.

E3: Xbox 360 mit neuer Oberfläche und Final Fantasy 13 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Wolfenstein II (PC) 11€, CoD: WWII PC/PS4 24,97€/29,97€)
  2. 99,99€
  3. 599,90€ - 10% mit Gutscheincode PAKET10 = 539,91€
  4. (u. a. Asus Prime X370 Pro Mainboard 89,90€, Hisense H55NEC5205 TV 429€)

No0ki 29. Jul 2008

So einen unsinn hab ich selten gelesen. Final 13 wird zeitgleich auf beiden Konsolen un...

karl heinz 26. Jul 2008

Also die WII habe ich relativ schnell wieder verkauft - macht am anfang super viel spa...

Steffen B. 26. Jul 2008

Sexy Bildchen? Für mich sah das mehr nach WackelDackelBildern aus *g*

Fräger 25. Jul 2008

Na wo isser denn mit seiner Anwaltsarmada? Im Tunnel stecken geblieben?

Khaanara 16. Jul 2008

http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1295


Folgen Sie uns
       


Infiltrator Demo mit DLSS und TAA

Wir haben die Infiltrator Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit DLSS und TAA ablaufen lassen.

Infiltrator Demo mit DLSS und TAA Video aufrufen
NUC7 (June Canyon) im Test: Intels Atom-Mini ist großartig
NUC7 (June Canyon) im Test
Intels Atom-Mini ist großartig

Der aktuelle NUC7 alias June Canyon ist einer der bisher besten Mini-PCs von Intel: Er hat genügend Leistung für alltägliche Aufgaben sowie Video-Inhalte, bleibt schön leise und kostet überdies deutlich weniger als 200 Euro.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Bean Canyon und Crimson Canyon Intels NUCs haben 10-nm-Chip und AMD-Grafik
  2. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  3. NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Geforce RTX 2070 im Test: Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert
Geforce RTX 2070 im Test
Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert

Die Geforce RTX 2070 ist die günstigste oder eher am wenigsten teure Turing-Grafikkarte von Nvidia. Sie ist schneller und sparsamer als eine Geforce GTX 1080 oder Vega 64 und kostet je nach Modell fast genauso viel. Wir haben zwei Geforce-RTX-2070-Varianten von Asus und MSI getestet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Geforce RTX werden sparsamer bei multiplen Displays
  2. Turing-Grafikkarten Nvidias Founder's Editions gehen offenbar reihenweise kaputt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX sollen Adobe Dimension beschleunigen

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

    •  /