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eBay verbietet Handel mit Katzen- und Hundefellen

Handel mit diesen Fellen ab Ende Dezember 2008 in der EU verboten. Das Onlineauktionshaus eBay verbietet auf seinen deutschsprachigen Angeboten den Handel mit Hunde- und Katzenfellen. Das Verbot gilt für ganze Felle sowie für alle Produkte, die solche Felle enthalten. Als Grund für das Verbot nennt eBay den Tierschutz.
/ Werner Pluta
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Hunde und Katzen gehörten zwar, so eBay, nicht zu den geschützten Tierarten. Allerdings würden diese Tiere oft grausam getötet, um ein unbeschädigtes Fell für die Verarbeitung zu bekommen. Der Onlineauktionator verbietet deshalb den Handel mit den Fellen von Hunden und Katzen sowie von allen Produkten, die aus diesen Fellen hergestellt wurden. Dazu gehören unter anderem Kleidungsstücke mit Pelzbesatz, Stofftiere mit echtem Fell oder Schlüsselanhänger.

Das Verbot, das für die eBay-Angebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt, tritt am 15. Juli 2008 in Kraft. Ab dem 31. Dezember 2008 ist der Handel mit Fellen der beliebten Haustiere in der ganzen Europäischen Union verboten.

Im Jahr 2003 startete der Naturschutzbund (Nabu) eine Internetprotestaktion gegen das Onlineauktionshaus. Die Naturschützer warfen eBay vor, dass über sein Angebot Mäntel aus dem Fell von Schneeleoparden gehandelt worden seien. Die International Union for Conservation of Nature (IUCN, deutsch: Internationale Naturschutzunion) führt die in Zentralasien lebende Raubkatze auf der Roten Liste gefährdeter Arten(öffnet im neuen Fenster) als gefährdet. Im Jahr 2004 verschärfte eBay die Richtlinien(öffnet im neuen Fenster) für den Handel mit Tieren, Tierprodukten und Pflanzen.


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