• IT-Karriere:
  • Services:

Siemens entwickelt Chip für Quantenkryptographie

Chip soll bis 2010 serienreif sein

Forscher von Siemens IT Solutions and Services, des Austrian Research Center und von der Technischen Universität Graz haben gemeinsam einen Chip für die Quantenkryptographie entwickelt und gebaut. Ihren Angaben zufolge ist das der erste Chip dieser Art für industrielle Anwendungen.

Artikel veröffentlicht am ,

Derzeit bauen die Siemens-Forscher in Wien ein Glasfasernetz, über das die von dem Chip verschlüsselten Nachrichten sicher übertragen werden können. Es soll bis Oktober 2008 fertiggestellt sein. Der Chip selbst soll nach Siemens-Angaben bis zum Jahr 2010 Serienreife erlangen.

Prototyp des Chips für die Quantenverschlüsselung (Foto Siemens)
Prototyp des Chips für die Quantenverschlüsselung (Foto Siemens)
Stellenmarkt
  1. Schuler Pressen GmbH, Göppingen
  2. Horváth & Partners Management Consultants, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart

Bei der Quantenkryptographie werden die Bits, aus denen ein digitaler Text besteht, durch unterschiedlich polarisierte Photonen dargestellt. Der Absender sendet zunächst eine willkürliche Photonenfolge an den Empfänger. Beide, Absender und Empfänger, messen mit einem Detektor die Polarisation der Photonen und vergleichen die Messwerte. Stimmen sie überein, generiert der Chip daraus einen Schlüssel, mit dem eine Nachricht kodiert wird.

Außerdem können Absender und Empfänger feststellen, ob sie belauscht werden, da nach den Gesetzen der Quantenphysik der Versuch, zu lauschen, einen Eingriff in das System darstellt, der die Photonen verändert. Stellt der Chip einen solchen Eingriff fest, generiert er einfach eine neue Photonenfolge. Erst wenn eine solche Folge sicher übertragen wurde, wird daraus ein Schüssel generiert, mit dem eine Nachricht verschlüsselt wird. Da jeder Schlüssel zudem nur ein einziges Mal verwendet wird, gilt die Quantenkryptographie als sicher.

Im Zeitalter der Quantencomputer soll diese Form der Verschlüsselung die bisher genutzten Verfahren, die auf mathematischen Formeln beruhen, ablösen. Die Quantencomputer werden aktuelle Verschlüsselungsverfahren prinzipbedingt leicht knacken können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Blair 15. Jul 2008

wie kommst du drauf?

Blair 15. Jul 2008

blödsinn. das würde die ganze physik auf den kopf stelen. zeig mir doch bitte das...

Blair 15. Jul 2008

auf quantencomputern kann der shor-algorithmus ausgeführt werden, der erheblich besser...

:-) 15. Jul 2008

Mein Rechner arbeitet auch mit Quanten, oder sind Elektronen etwa keine... :-)

Bitte beachten... 15. Jul 2008

... und warum ham die den Osama dann nich schon längst im Bau?


Folgen Sie uns
       


Panasonic LUMIX DC-S5 im Hands on

Klein in der Hand, voll im Format - wir haben uns die neue Kamera von Panasonic angesehen.

Panasonic LUMIX DC-S5 im Hands on Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

    •  /