Trotz Verkaufsstart - Käufer warten auf iPhone 3G
Das Angebot, nicht die Nachfrage, regelt die Zahl der verkauften iPhones, denn in vielen Shops gibt es bereits seit Freitagnachmittag keine Geräte mehr. Rund 15.000 Exemplare des iPhone 3G konnte T-Mobile nach eigenen Aussagen verkaufen, beim ersten iPhone kam die Telekom in etwa der gleichen Zeit auf 10.000 verkaufte Geräte.
Laut T-Mobile-Vertriebschef Philipp Humm liegen die Verkäufe über den Erwartungen, denn zahlreiche Telekom-Shops sind bereits im Laufe des ersten Verkaufstages ausverkauft. Offiziell ist das iPhone 3G an 1.800 Verkaufsstellen zu haben, nicht alle wurden allerdings beliefert. Geht man angesichts der leeren Regale davon aus, dass rund 16.000 Geräte zum Start zur Verfügung standen, kommt man auf gerade einmal 9 Geräte pro Shop. Da wundert es nicht, dass T-Mobile Ausverkauf meldet.
In Kürze sollen weitere Geräte in die Läden kommen, zudem werden nun Vorbestellungen in den Geschäften aufgenommen. Vor dem Start hatte T-Mobile dies verweigert; lediglich online und per Telefon konnten die Geräte vorbestellt werden. Kunden, die sich darauf verließen, gingen zumindest zum Teil leer aus. Obwohl die Lieferung für Freitagvormittag versprochen war, warten Kunden auch am Samstag noch auf ihre Geräte.
Die Server von T-Mobile gingen am Erstverkaufstag dennoch in die Knie, die Freischaltung der Kundenverträge dauerte bis zu drei Stunden. Auch Apples Server waren überlastet.