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Evolution wechselt die Lizenz

Von der GPL zur LGPL. Der E-Mail-Client Evolution wird künftig unter der GNU Lesser General Public License (LGPL) entwickelt. Außerdem entfällt das Copyright Assignment, das Entwickler bisher unterschreiben mussten.
/ Julius Stiebert
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Der E-Mail- und Groupware-Client Evolution(öffnet im neuen Fenster) steht bisher unter der GPL. Nun soll er unter der LGPLv2 und LGPLv3 weiterentwickelt werden, berichtet die österreichische Zeitung der Standard(öffnet im neuen Fenster) von der Gnome-Entwicklerkonferenz(öffnet im neuen Fenster) in Istanbul. Auch das Copyright Assignment mit Novell und freien Entwicklern entfällt. Novell betreut das Evolution-Projekt seit der Übernahme von Ximian , wo die Gnome-Software ursprünglich entstand.

Interessierte Entwickler sollen sich so leichter am Projekt beteiligen können, schreibt der Standard. Außerdem hofft man, einige Komponenten nicht mehr direkt im Client zu entwickeln, sondern darunterliegende Bibliotheken nutzen zu können. Daher musste auch die Duallizenzierung LGPLv2/LGPLv3 her. Denn die Exchange-Anbindung soll über die Libmapi abgewickelt werden. Und die setzt auf den Dateiserver Samba, der unter der GPLv3 steht.

Die LGPL wurde ursprünglich speziell für Bibliotheken entworfen. Denn eine LGPL-lizenzierte Bibliothek darf auch mit einer proprietären Software verbunden (gelinkt) werden, ohne dass das Programm unter die GPL gestellt werden muss.


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