• IT-Karriere:
  • Services:

Test: Das iPhone 3G ist noch nicht perfekt

iPhone 3G
iPhone 3G
Besonders lästig ist zudem, dass auch das iPhone 3G keine Möglichkeit bietet, Texte zwischen Applikationen auszutauschen. Will man Informationen von einer iPhone-Applikation in eine andere verfrachten, bleibt nur der umständliche Weg, diese Daten auf Papier zu schreiben und dann wieder über die iPhone-Bildschirmtastatur einzutippen. Selbst das Markieren von Text ist nicht möglich. Das Löschen oder Ersetzen längerer Textpassagen wird zum Geduldsspiel, weil jedes Zeichen einzeln entfernt werden muss.

Stellenmarkt
  1. Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Bamberg
  2. Polizeipräsidium Oberpfalz, Regensburg

Möglicherweise lassen sich zumindest die softwareseitigen Unzulänglichkeiten bald korrigieren, wenn Drittanbieter Programme anbieten, die aushelfen. So wird es beim Thema Instant Messaging sein. Auf dem iPhone 3G ist kein solcher Client installiert, aber über den App Store findet man passende Software. In den Nutzungsbedingungen der iPhone-Verträge verbietet T-Mobile allerdings den Einsatz von Instant-Messaging-Diensten.

Dem Kalender fehlt immer noch eine Wochen- und Jahresansicht, es gibt nur eine Tages-, Monats- und Listenansicht. Misslich ist, dass man mit dem iPhone keine Kontakte oder Termine verschicken kann, sei es per SMS, Bluetooth oder E-Mail. Bei der SMS-Anzeige fehlt eine Information, wann die kostbaren 160 Zeichen aufgebraucht sind. Es ist unmöglich zu erkennen, ob mehr als eine Kurznachricht verschickt wird.

iPhone 3G
iPhone 3G
Das iPhone 3G ist in Deutschland nur in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag von T-Mobile zu haben. Die 8-GByte-Ausführung gibt es in Schwarz, während das Modell mit 16 GByte wahlweise in Schwarz oder Weiß zu haben ist. Neuerdings kann das Apple-Mobiltelefon auch bei Gravis, The Phonehouse, Medimax sowie Debitel samt Media Markt und Saturn erworben werden. Aber auch bei diesen gibt es das Gerät nur mit Vertrag. Je nach Tarif und Ausführung kostet das iPhone 3G zwischen 1 und 250 Euro und ist mit einem SIM-Lock versehen, so dass SIM-Karten anderer Netzbetreiber damit nicht ohne weiteres laufen. Wer bereits ein iPhone der ersten Generation besitzt, kann auch auf das neue Modell wechseln - zu den Konditionen von T-Mobile. Wie auch beim iPhone der ersten Generation muss dieses mittels iTunes aktiviert werden. Wer also keinen Zugriff auf einen Windows- oder Mac-Rechner hat, kann das Mobiltelefon nicht verwenden.

Fazit:
Apple hat dem iPhone 3G viele Verbesserungen verpasst, welche vor allem die Effizienz der Bedienung betreffen. Einige der Kritikpunkte des iPhones der ersten Generation sind damit ausgeräumt, viele bleiben aber bestehen, so dass ein effizientes Arbeiten nicht immer möglich ist. Besonders die fehlende Zwischenablage und die nur mühsam zu bedienende Tastatur gehören weiterhin zu den Hauptkritikpunkten.

Wer das iPhone der ersten Generation bereits besitzt, für den ist ein Wechsel auf das neue Modell eigentlich verzichtbar. Denn die Verbesserungen an der Firmware steht für diese gratis bereit. Außerdem sind die Kosten erheblich, die anfallen, wenn man vorzeitig aus dem T-Mobile-Vertrag aussteigen will. Besser gelöst beim iPhone 3G ist natürlich, dass der Kopfhörereingang nun auch ohne Adapter oder spezielles Apple-Zubehör benutzbar ist. Außerdem hat der Neuling einen GPS-Empfänger, der dem iPhone mangels Software allerdings keine vollwertige Navigation bietet. Mit der HSDPA- und UMTS-Unterstützung steigt die Datenrate bei Internetverbindungen, aber in der Praxis macht sich das nur wenig bemerkbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Test: Das iPhone 3G ist noch nicht perfektTest: Das iPhone 3G ist noch nicht perfekt 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,00€ (zzgl. 4,99€ Versand)
  2. 79,99€ (bei razer.com)
  3. 26,73€ (bei otto.de)
  4. 57,99€

zu Apple umsteiger 26. Mär 2009

kommt schon, kommt schon, kommt schon ! "Windows vs. Apple tonight" altes thema..... ich...

Frank1962 11. Nov 2008

Hallo, wir haben von dem iPhone 3G vier Stück in der Firma im Einsatz. Diese Mistdinger...

byti 21. Jul 2008

Leute... dat Ding is 8 Jahre alt. Das is PC-Technik-Steinzeit. Und ja.. ich kann so...

marcel83 16. Jul 2008

bis hierhin d'accord Wenn wir bei Bluetooth bleiben (und darum ging es ja von Anfang an...

dersichdenwolft... 15. Jul 2008

Websurfen mit Daumenstick geht einfach nicht.


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom

Wetter, Allgemeinwissen, sächsische Aussprache - wir haben den Magenta-Assistenten gegen Alexa antreten lassen.

Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

    •  /