Test: Das iPhone 3G ist noch nicht perfekt

iPhone 3G
Äußerlich gibt es kaum Unterschiede zwischen dem iPhone 3G und seinem Vorgänger. Die Gehäuserückseite des ersten Apple-Handys ist aus Metall, während der Rücken des neuen aus Kunststoff und in Klavierlackoptik gehalten ist. Apple begründet den Verzicht auf Metall damit, dass so die im Handy integrierten Funktechniken einen besseren Empfang erhalten. Der Kunststoff wirkt aber keineswegs billig und die Beschichtung sorgt dafür, dass das Gerät nicht mehr so leicht aus der Hand gleitet. Da nun auch die Rückseite stark glänzt, sind allerdings beide Seiten des neuen iPhones schnell mit unansehnlichen Fingerabdrücken übersät.
Außerdem ist die Rückseite stärker gewölbt als beim Vorgänger, dafür wird das iPhone 3G zum Rand hin etwas dünner. Als weitere kleine Unterschiede sind die Lautstärketasten und der Klingeltonschalter nun aus Metall, die beim alten Modell aus schwarzem Kunststoff waren. Die Maße von 115,5 x 62,1 x 12,3 mm und das Gewicht von 133 Gramm entsprechen im Grunde der ersten iPhone-Generation, das Gerät ist aber 2 mm breiter geworden.
Die wesentlichen Neuerungen stecken im Innern des iPhone 3G: Als das erste iPhone auf den Markt kam, wurde immer wieder bemängelt, dass UMTS-Technik fehlte. Nun hat Apple nachgelegt und das iPhone 3G bietet nicht nur UMTS, sondern auch gleich HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s. In der Praxis macht sich die schnellere Funktechnik weniger deutlich bemerkbar, als zu erwarten ist. Nur bei optimaler HSDPA-Versorgung bemerkt man einen deutlichen Geschwindigkeitsschub. Ansonsten zeigt sich, dass Apple mit dem ersten iPhone bereits das Optimale aus dem EDGE-Datenfunk herausgeholt hat. Bei schlechter UMTS-Versorgung werden Webseiten sogar langsamer geladen als über EDGE.

iPhone 3G
Apple hat dem iPhone 3G nun einen GPS-Empfänger verpasst, mit dem sich via Satellitentechnik die aktuelle Position bestimmen lässt. Hierbei setzt Apple wie andere Mobiltelefonhersteller auf A-GPS, um die Bahndaten der Satelliten über eine mobile Datenverbindung zu beziehen. Damit wird die Ortung beschleunigt, weil das Übertragen der Bahndaten über GPS schon mal eine Viertelstunde dauern kann. Innerhalb von Gebäuden oder in engen Häuserschluchten versagt eine Satellitennavigation oftmals. Als Abhilfe bietet das neue iPhone wie sein Vorgänger auch die Lokalisierung über die Mobilfunkmasten sowie über eine Datenbank mit den Positionen zahlreicher WLAN-Hotspots.
Der GPS-Chip wird lediglich von zwei iPhone-Applikationen verwendet. Das ist zum einen die Kartenapplikation, die die aktuelle Position zeigt und interessante Orte in der Nähe findet. Dazu zählen Geschäfte, Restaurants, Hotels, Apotheken oder Ärzte in der Umgebung. Mit der Kartenapplikation lassen sich zwar Routen planen, aber eine sprachgesteuerte Schritt-für-Schritt-Navigation gibt es nicht. Zum anderen nutzt die Kamera nach Rückfrage die GPS-Daten, um per Geotagging die Position der aufgenommenen Fotos zu speichern.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Test: Das iPhone 3G ist noch nicht perfekt | Test: Das iPhone 3G ist noch nicht perfekt |






kommt schon, kommt schon, kommt schon ! "Windows vs. Apple tonight" altes thema..... ich...
Hallo, wir haben von dem iPhone 3G vier Stück in der Firma im Einsatz. Diese Mistdinger...
Leute... dat Ding is 8 Jahre alt. Das is PC-Technik-Steinzeit. Und ja.. ich kann so...
bis hierhin d'accord Wenn wir bei Bluetooth bleiben (und darum ging es ja von Anfang an...