Asus von Verkauf des Eee-PC enttäuscht
Asustek hat sein Verkaufsziel von 1,7 Millionen Eee-PCs verfehlt. Einige Branchenbeobachter sehen die Ursache in Lieferverzögerungen, bedingt durch die geringe Verfügbarkeit von Intels Atom-Prozessor, so das Magazin(öffnet im neuen Fenster) weiter. Intel hat bereits eingeräumt, dass der Atom-Chip knapp ist.
Im ersten Linux-basierten Eee-PC arbeitet ein einfacher Celeron-Prozessor, ebenso im Eee-PC 900 . Die dritte Generation, der Eee-PC 901 mit Atom-CPU, kommt in Deutschland in zwei Wochen auf den Markt. Und nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner zeigte der Eee-PC von Asus im ersten Quartal 2008 in Deutschland "besondere Stärke" . Dass Asus weniger Eees – aller Versionen – verkauft als erwartet, dürfte auch am schnellen Modellwechsel und den angekündigten Konkurrenzgeräten liegen, was viele Kunden noch abwarten lässt.
Der Präsident von Acer Taiwan Scott Lin ist dagegen sicher, trotz der Eintrübung bei Asus, mit dem Aspire One starke Absatzzahlen zu schreiben. Eine erste Charge von 5.000 Linux-basierten Aspire Ones sei komplett ausverkauft, sagte er der DigiTimes. Nach dem Marktstart einer Windows-XP-Version Ende Juli will er täglich 15.000 Geräte ausliefern. Die Aspire-One -Lieferungen sollen in der zweiten Jahreshälfte (2008) 5 bis 7 Millionen Stück erreichen, so Lin weiter. Acer sei einer der Intel-Partner, die den Weltkonzern motiviert hätten, die Entwicklung der Atom-CPU zu beschleunigen. Die Firma habe von Intel nun feste Lieferzusagen für den Atom-Prozessor.
Ohne sich zeitlich festzulegen, stellte Lin die Prognose auf, dass die neue Produktgattung Netbook bald 10 bis 15 Prozent des Notebookmarktes erobern wird.