Test: iPhone 2.0 - neue Firmware bringt mehr Komfort

SpaceMonkey
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Am Wochenende kursierten mehrere Berichte, das iPhone verhalte sich nach dem Update auf den Firmware 2.0 sehr träge, manche Applikationen verharrten Sekunden, bevor sie ihre Daten darstellen. Bei unseren Tests konnten wir diese Probleme nicht nachvollziehen. Sowohl das Update auf einem iPhone als auch auf einem iPod touch verlief problemlos und die Geräte arbeiteten nach dem Upgrade gefühlt eher schneller. Die beschriebenen langen Wartezeiten beim Aufruf der Kontaktliste konnten wir nicht bestätigen.

Mit Apples kostenloser Applikation Remote wird das Mobiltelefon oder der iPod touch zur iTunes-Fernbedienung. Darüber lässt sich das iPhone mit einer im Netz verfügbaren iTunes-Mediathek verbinden und diese samt angeschlossener Lautsprecher (via Airport Express) oder Apple TV steuern. Damit macht Apple Systemen wie Logitechs Squeezebox oder dem Sonos Digital Music System zunehmend Konkurrenz.

Salesforce
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Mit Truphone wird das iPhone zudem VoIP-fähig, allerdings nur, wenn es über einen WLAN-Hotspot ins Internet geht. VoIP-Gespräche über EDGE oder UMTS erlaubt die Software nicht, aber immerhin wird sie offiziell über den App Store verkauft. Anders sieht es beispielsweise bei Sipgate und Fring aus. Zwar bieten auch diese beiden eine VoIP-Applikation für das iPhone an, setzen aber ein gehacktes Gerät voraus. Der deutsche Anbieter Indigo Networks, der hinter Sipgate steht, erhielt von T-Mobile sogar eine Abmahnung.

Eine schlichte Anwendung findet sich in sehr vielen Varianten im App Store: ein einfaches weißes Bild, das das iPhone als Taschenlampe nutzbar machen soll. Das Display wird damit eingeweißt und soll so helles Licht hervorbringen. Manche dieser Programme sind sogar kostenpflichtig, es gibt aber auch kostenlose Varianten, dazu zählt Light. Ebenfalls in verschieben Ausprägungen zu haben sind Programme, die die integrierte Kamera des iPhone an Flickr anbinden, so dass Aufnahmen direkt hochgeladen werden, zum Teil sogar mit Geotags.

Mit FileMagnet lassen sich Dateien vom Mac per WLAN auf das iPhone kopieren und dort anzeigen. Eine passende Clientsoftware existiert derzeit nur für MacOS X, einen Windows- oder Linux-Client gibt es nicht. Auf dem Mac müssen die Dateien dazu in das Fenster der zugehörigen Mac-Applikation geschoben werden, die dann auf dem Gerät erscheinen. Leider unterstützt FileMagnet keine Darstellung im Querformat, was beim Betrachten von Dokumenten sehr praktisch wäre.

Dem Manko der fehlenden Sprachnotizen kann mit diversen Applikationen begegnet werden. So verdient auch Apple an den fehlenden iPhone-Funktionen. Wer die von Apple auferlegten Einschränkungen nicht akzeptieren will, kann das iPhone 2.0 hacken, eine entsprechende Software dazu sollte in den kommenden Tagen erscheinen. Eine Vorabversion ist schon jetzt in einem Video von iPhone-dev.org zu sehen. Damit lassen sich dann auch Applikationen ohne den App Store installieren und Software kann dann im Hintergrund ausgeführt werden.

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