Test: iPhone 2.0 - neue Firmware bringt mehr Komfort

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Weitere Änderungen an der Tastatur gab es leider nicht. So zeigt diese immer noch Großbuchstaben an. Bildschirmtastaturen auf anderen Geräten zeigen die Buchstaben abhängig vom Status der Umschalttaste groß oder klein an. Außerdem lassen sich Umlaute weiterhin nur eingeben, indem die betreffende Basistaste einige Sekunden gedrückt wird. Der Umlaut kann dann in einem Popup-Menü ausgewählt werden.

Vor allem für den Firmeneinsatz wichtig: Die iPhone-Firmware 2.0 bietet nun eine Anbindung an Microsofts Exchange-Server. Darüber werden E-Mails im Push-Verfahren auf das Gerät geleitet, Gruppenkalender werden unterstützt und man kann ein Firmenadressbuch nutzen. Aufgaben und Notizen werden allerdings nicht berücksichtigt. Auch der Zugriff auf Firmennetzwerke per VPN über die gängigen Protokolle PPTP, IPSec und L2TP ist möglich und IT-Administratoren können Daten löschen, falls ein iPhone verloren geht, damit Unbefugte keinen Zugriff auf vertrauliche Daten erhalten.

Remote
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Der Querformatmodus wird nun von einer weiteren Applikation unterstützt, vom Taschenrechner. Hält man das iPhone oder den iPod touch hochkant, steht ein normaler Taschenrechner bereit. Sobald das Gerät im Querformat benutzt wird, erhält der Nutzer einen Taschenrechner mit wissenschaftlichen Funktionen.

Für Eltern ist eine Funktion gedacht, die Kindern den Zugriff auf unliebsame Inhalte verwehrt. Dabei geht Apple allerdings drastisch vor. In den Einschränkungen kann der Nutzer bestimmen, dass der Browser, iTunes oder Youtube fortan nicht mehr aufgerufen werden können. Außerdem kann die Installation von Software darüber verboten werden. Deaktivierte Applikationen tauchen dann im Programmstarter nicht mehr auf.

Mit der neuen Firmware werden außerdem gleich 13 Sicherheitslücken geschlossen. Elf dieser Sicherheitslöcher betreffen den Safari-Browser und können von Angreifern zur Ausführung von schadhaftem Code benutzt werden. Opfer müssen dazu nur eine präparierte Webseite mit dem Safari-Browser auf dem iPhone oder dem iPod touch aufrufen. Andere Sicherheitslecks erlauben Phishing-Angriffe, Programmabstürze, Denial-of-Service-Attacken oder das Ausspähen vertraulicher Daten. Mit der neuen Firmware soll es diese Probleme nicht mehr geben. Erst kürzlich gab es Kritik, dass Apple in der iPhone-Firmware zahlreiche Sicherheitslücken über Monate hinweg nicht beseitigt hatte.

Bei der Installation der Firmware 2.0 gingen im Golem-Test einige Daten verloren. So wurden die Einträge in der Visual Voicemail gelöscht und waren nicht mehr erreichbar. Sprachnotizen, die bereits im Papierkorb waren, blieben aber skurrilerweise erhalten. Wer also verhindern will, dass seine Anrufbeantworternotizen verloren gehen, sollte diese vor der Installation der neuen Firmware löschen. Auch alle Einträge der Notizsoftware waren nach der Installation der neuen Firmware verschwunden.

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