Abo
  • Services:

VMware-Chefin wurde gefeuert

Diane Greene wollte Unternehmen verkaufen

Nach dem überraschenden Ausscheiden Diane Greenes bei VMware heizen sich die Spekulationen an. Klar ist mittlerweile: Greene räumte ihren Chefposten nicht freiwillig. Erwartet wird nun, dass ihr weitere VMware-Mitarbeiter folgen. Der Börsenkurs brach nach der Nachricht ein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Diane Greene auf der VMworld Europe 2008 (Quelle: Vmware)
Diane Greene auf der VMworld Europe 2008 (Quelle: Vmware)
Eine offizielle Stellungnahme von VMware steht weiterhin aus. Das Unternehmen hatte nur knapp mitgeteilt, dass Diane Greene VMware verlässt und durch den ehemaligen Microsoft-Manager Paul Maritz ersetzt wird. Dieser kam im Februar 2008 zu VMwares Mutterkonzern EMC, nachdem seine Firma Pi gekauft wurde.

Stellenmarkt
  1. EOS GmbH Electro Optical Systems, Krailling
  2. Lehmann&Voss&Co. KG, Hamburg

VMware gehört seit 2003 zu EMC; EMC hält 85 Prozent an dem börsennotierten Virtualisierungsspezialisten. Laut den Berichten verschiedener US-Medien soll sich Greene dafür eingesetzt haben, VMware von EMC zu lösen und sogar einen neuen Käufer zu finden. Dabei wird beispielsweise an Intel gedacht. Der Chiphersteller ist schon an VMware beteiligt.

EMC-Chef Joseph Tucci soll Greene daraufhin gefeuert haben, da diese sich weigerte zurückzutreten oder eine andere Position im Unternehmen zu besetzen. Dies sorgt nun offenbar auch unter den Mitarbeitern für Verunsicherung, wie eine bei Virtualization.info zitierte E-Mail eines VMware-Angestellten belegt.

Der Branchendienst veröffentlichte auch die E-Mails von Tucci und Maritz an die Belegschaft. Die beantworten allerdings keine der nach Greenes Ausscheiden aufgeworfenen Fragen. Der New York Times sagte Tucci, Greenes Entlassung habe nichts mit Verkaufsplänen zu tun.

Erwartet wird, dass weitere Mitglieder des VMware-Managements nun das Unternehmen verlassen könnten. Allen voran VMware-Mitbegründer und Chefforscher Mendel Rosenblum - er ist Greenes Ehemann.

VMware ging erst 2007 an die Börse - und verzeichnete mit einem Plus von 75 Prozent zum Handelsstart gleich einen Erfolg. Nach der Nachricht von Greenes Weggang stürzte der Kurs jedoch um fast 25 Prozent ab. Die Umsatzerwartungen für 2008 hat VMware gesenkt.

Bisher ist VMware Marktführer im Virtualisierungsbereich, bekommt aber zunehmend Konkurrenz. Neben Parallels und Open-Source-Virtualisierern wie Xen mittlerweile auch durch Microsoft. Die haben ihre in den Windows Server 2008 integrierte Lösung Hyper-V erst vor kurzem fertiggestellt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Vengeance LPX DDR4-3200 DIMM CL16-18-18-36 für 159,99€ statt ca. 195€ im Preisvergleich)
  2. 532,99€ inkl. Versand (Vergleichspreis 635,09€)
  3. (u. a. Overwatch GOTY für 22,29€ und South Park - Der Stab der Wahrheit für 1,99€)
  4. 134,98€ (beide Artikel in den Warenkorb legen, um 60€ Direktabzug zu erhalten. Einzelpreise im...

Anonymous 12. Jul 2008

Warten wir's ab!

VMtheBest 10. Jul 2008

Wir reden von Software nicht von Abfall.

Ronald 10. Jul 2008

In Deutschland zumindest wurde die Sippenhaftung zusammen mit dem 3. Reich abgeschafft.

Ronald 10. Jul 2008

Also bei "Gefeuert" ist die Kündigungsfrist verstrichen bevor der Satz im Raum...


Folgen Sie uns
       


Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live

Mit Command & Conquer Rivals wollte sich die Golem.de-Community so gar nicht anfreunden, da haben Anthem und Unraveled Two mehr überzeugt.

Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
3D-Druck on Demand
Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
Ein Praxistest von Achim Sawall


    Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
    Jurassic World Evolution im Test
    Das Leben findet einen Weg

    Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Vampyr im Test Zwischen Dracula und Doktor
    2. Fe im Test Fuchs im Farbenrausch
    3. Thaumistry: In Charm's Way im Test Text-Adventure der ganz alten Schule

    Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
    Volocopter 2X
    Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

    Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
    Von Nico Ernst

    1. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
    2. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben
    3. Verkehr Porsche entwickelt Lufttaxi

      •  /