Rapid-Prototyping: Knochenbacken aus Metallstaub

Das Simulationsprogramm berechnet zunächst die innere Struktur und Porosität; eine Rapid-Prototyping-Maschine backt(öffnet im neuen Fenster) aus Metallpulver das Implantat. Mit ihrem Simulationsprogramm können die Wissenschaftler die Materialstruktur für andere Bauteile ableiten. Das Programm simuliert, wie die Struktur beschaffen sein muss, damit es den vorgegebenen Anforderungen genügt.
Beim eingesetzten Rapid-Prototyping-Verfahren wird ein feines Metallpulver in hauchdünnen Schichten auf eine Fläche aufgetragen. Ein Laser erhitzt das Metallpulver genau an den Stellen, die fest sein sollen.
Mit Metallpulver aus Materialien wie Titan- und Stahllegierungen kann man Knochenteile nachbauen, etwa aus dem Knie. Und natürlich profitiert auch die Leichtbauindustrie, vor allem Flugzeug-, Auto- sowie Maschinenbauhersteller, von den neuen Werkstücken.



