Internetnutzer fürchten Datenmissbrauch für Werbung
Den deutschsprachigen Internetnutzern ist unwohl, wenn sie persönliche Daten im Netz preisgegeben. Laut der aktuellen WWW-Benutzer-Analyse " W3B(öffnet im neuen Fenster) ", bei der circa 10.200 Nutzer befragt wurden, gaben 97 Prozent an, schon mindestens einmal umfangreichere Personenangaben im Netz hinterlassen zu haben. Nach subjektivem Empfinden werden die meisten Nutzerdaten bei Webmailerdiensten wie denen der US-Unternehmen Yahoo oder Google (74 Prozent) und beim Onlineshopping (66 Prozent) abgefragt. Bei Social Networks wie Facebook oder StudiVZ gaben 28 Prozent persönliche Daten an.
In der W3B-Studie danach befragt, welche Daten man im Internet nicht hinterlassen möchte, wurden vor allem Angaben zum Einkommen, der Privatadresse sowie das eigene Foto genannt. Auch Informationen zum Kauf- und Surfverhalten wollen über ein Drittel der Nutzer nicht preisgeben.
Nur wenige Nutzer halten die Datenschutzbestimmungen für "streng" (8 Prozent) oder die derzeit eingesetzte Sicherheitstechnik für "gut genug" (5 Prozent), so dass sie sich bei der Weitergabe persönlicher Daten sicher fühlen.