Internetnutzer fürchten Datenmissbrauch für Werbung

Mehr als ein Drittel will keine Angaben zum Kauf- und Surfverhalten machen

Fast 70 Prozent der Internetnutzer haben Bedenken bei der Weitergabe von persönlichen Daten, weil sie Missbrauch zu Werbezwecken fürchten. 57 Prozent glauben, ihre Angaben könnten "gezielt ausspioniert" werden, 14 Prozent sind aus anderen Gründen misstrauisch.

Artikel veröffentlicht am ,

Den deutschsprachigen Internetnutzern ist unwohl, wenn sie persönliche Daten im Netz preisgegeben. Laut der aktuellen WWW-Benutzer-Analyse "W3B", bei der circa 10.200 Nutzer befragt wurden, gaben 97 Prozent an, schon mindestens einmal umfangreichere Personenangaben im Netz hinterlassen zu haben. Nach subjektivem Empfinden werden die meisten Nutzerdaten bei Webmailerdiensten wie denen der US-Unternehmen Yahoo oder Google (74 Prozent) und beim Onlineshopping (66 Prozent) abgefragt. Bei Social Networks wie Facebook oder StudiVZ gaben 28 Prozent persönliche Daten an.

In der W3B-Studie danach befragt, welche Daten man im Internet nicht hinterlassen möchte, wurden vor allem Angaben zum Einkommen, der Privatadresse sowie das eigene Foto genannt. Auch Informationen zum Kauf- und Surfverhalten wollen über ein Drittel der Nutzer nicht preisgeben.

Nur wenige Nutzer halten die Datenschutzbestimmungen für "streng" (8 Prozent) oder die derzeit eingesetzte Sicherheitstechnik für "gut genug" (5 Prozent), so dass sie sich bei der Weitergabe persönlicher Daten sicher fühlen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


zucker102 12. Dez 2008

Das man nach wie vor anonym im Netz unterwegs ist. Man macht einfach völlig falsche...

Der Kaiser 10. Jul 2008

Cookies werden bei mir nicht geblockt, aber automatisch nach schließen des...

unterschichten... 10. Jul 2008

er hat/hatte ja den frickelfuchs drauf. von daher stellt sich die frage gar nicht mehr.

UCnet 10. Jul 2008

Mein Gott, du würdest Ironie nicht mal erkennen, wenn sie dir mit dem Arsch voran ins...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Energiewende
Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf

IT ist der Game Changer der Energiewende - nur nicht in Deutschland.
Eine Analyse von Gerd Mischler

Energiewende: Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf
Artikel
  1. Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
    Disney+, Netflix und Prime Video
    Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

    Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

  2. Zu einfach: Sony patentiert dynamisch angepasste Schwierigkeitsgrade
    Zu einfach
    Sony patentiert dynamisch angepasste Schwierigkeitsgrade

    Geschwindigkeit, Spawn-Rate und mehr: Sony hat eine besonders komplexe Anpassung von Schwierigkeitsgraden patentiert.

  3. Aufkauf der Restaktien: Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen
    Aufkauf der Restaktien
    Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen

    Das Angebot des Investors für die restlichen Anteile liegt vor. Die Software AG trennt sich derweil von zwei Produkten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /