Test: Acers Netbook Aspire One - der bessere Eee-PC?
Konstruktion

Aspire One auf A4-Blatt
Wie schon bei Medions E1210 bestimmt auch beim Aspire One die Tastatur den Formfaktor. Statt 17,5 Millimetern wie beim Medion-Notebook sind die Tasten des Acer-Geräts mit 16,5 Millimeter jedoch etwas schmaler ausgefallen, der Rechner ist damit einen guten Zentimeter weniger breit als der letzte Aldi-PC. Nur wenige Tasten fallen aus dem Raster, insbesondere Umlaute und Satzzeichen sind genauso breit ausgeführt wie die Buchstaben. Zum Zehn-Finger-Schreiben eignet sich die Acer-Tastatur nach kurzer Eingewöhnung also durchaus.

Unterseite der Tastatur
Die Tastatur verfügt über einen klaren Anschlag, macht man davon aber allzu heftig Gebrauch, biegt sie sich deutlich durch. Das liegt an einem sehr dünnen Blech, das die Unterseite bildet. Diese Konstruktion dient auch als Auffangwanne für ein paar Tropfen Flüssigkeit, welche aber nicht aus dem Gehäuse geführt wird. Mit geringem Kraftaufwand kann man das Tastaturmodul so weit durchbiegen, dass es auf das - immerhin durch ein weiteres Blech geschütztes - Mainboard drückt. Dabei wird aber kein Kurzschluss erzeugt. Insgesamt wirkt die Tastatur aber weniger stabil als die des Medion-Minis. Ähnlich schlecht wie beim Aldi-Gerät sind die Lautsprecher an der Unterseite: zwar recht laut, aber blechern und bassfrei. Immerhin verzerren sie bei Acer auch bei hohem Pegel nicht.

Tastatur 1:1 bei 96 dpi (nach Klick)
Gut platziert vor der Mitte der Leertaste liegt das Touchpad, das klein ist und mit 5 x 2,9 Zentimetern fast CinemaScope-Format erreicht - unnötig für ein 15:9-Display. Zudem liegen die Maustasten an den Seiten des Pads, nicht davor. Das erfordert einige Umstellung, die ersten intuitiven Klicks landen auf der Gehäusekante, wo bei fast allen Notebooks die Maustasten sitzen. Um das winzige Pad etwas zu kompensieren, hat Acer die Geschwindigkeit des Mauszeigers unter Linux aberwitzig hoch eingestellt, was man zum Glück ändern kann.
Beim Aspire One gibt es an der vorderen rechten Gehäuseseite einen Schiebeschalter für das WLAN-Modul - das hatte bislang noch kein Netbook. Mit einem Fingerschnippen kann man so das Funknetzwerk abschalten - zum Stromsparen oder aus Sicherheitsgründen. Diese Funktion findet sich sonst nur selten an größeren Notebooks der Businessklasse. Etwas lästig ist nur die WLAN-LED neben dem Touchpad, die jeden Netzwerktransfer mit nervösem Blinken anzeigt - doch diese Lichtorgel verdeckt man bei der Arbeit mit dem Gerät ohnehin mit den Händen.
Das Aspire One 110L mit SSD wiegt mit 3-Zellen-Akku 968 Gramm und ist 24,9 x 17 x 2,9 Zentimeter groß. Damit ist es deutlich kompakter als der Medion-Mini mit seinem 10-Zoll-Display, aber auch wesentlich größer als der Eee-PC 900 mit 8,9-Zoll-Bildschirm. Dafür muss man beim neuen Asus-Modell mit einer viel kleineren Tastatur leben. Der noch nicht lieferbare Aspire One 150X mit 120-GByte-Festplatte und Windows XP soll laut Acer 24,9 x 19,5 x 3,6 Zentimeter messen, das Gewicht ist noch nicht bekannt, dürfte aber deutlich über ein Kilogramm liegen.
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Na, das war zu Portfolio-Zeiten aber auch noch das Betriebssystem, mit dem allgemein...
Wer hier der "Trottel" ist, ist noch die Frage...man sieht nämlich keine Fingerabdrücke...
Das Netbook ist klasse. Negativ: Sound unter Linux ist schlecht, der Support von Acer ist...
Auch wenn du es nicht magst, stellt die XP-Lizenz einen Geldwert dar, den dir andere...