Google bastelt am Browser der Zukunft
Kein Firefox-Bundle mit Gears
Im Desktopbereich verzichtet Google bislang auf solche Partnerschaften. Denkbar wäre, dass Googles Firefox-Bundle, das heute die Google Toolbar enthält, um Gears erweitert wird. Doch solche Pläne gibt es derzeit nicht. Gears soll sich vor allem über Applikationen verbreiten, die die neuen Möglichkeiten nutzen. Ein Beispiel dafür ist Zoho: Das Unternehmen setzt Gears ein, um seine webbasierten Office-Applikationen offline verfügbar zu machen, obwohl Google für Zoho der größte direkte Konkurrent ist.
Ein weiteres Beispiel ist Buxfer, die eine Applikation zur Verwaltung der persönlichen Finanzen anbieten. Die persönlichen Daten ihrer Nutzer werden mit Hilfe von Gears lokal auf deren Rechner gespeichert. Informationen zur persönlichen Finanzsituation verbleiben somit auf dem eigenen Rechner und der Zugriff für Buxfer kann jederzeit unterbunden werden.
So zeigt Gears in kleinen Teilen schon heute, was mit künftigen Browsergenerationen möglich sein wird. Es erlaubt es schon jetzt, deutlich komplexere Webapplikationen zu entwickeln, deren Verhalten nativen Desktopapplikationen sehr nahe kommt. Gerade wenn es darum geht, Applikationen für eine geschlossene Benutzergruppe zu entwickeln, bei der im Zweifel die Installation von Gears erzwungen werden kann, bietet Gears interessante Möglichkeiten. Vor allem, wenn in kommenden Versionen Funktionen wie das Notification API hinzukommen.
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"Auch soll man künftig aus einer Webapplikation Nachrichten an den Desktop senden...
Ja, leider :-/ Die Geckobrowser sind manchmal wirklich die einzigen die entweder...
Klasse. Da sieht man mal wieder wie schnell und uninformiert sich Menschen irgendeiner...
Mit Deiner aus dem englischen übernommen Redewendung "Am ende des Tages" wäre ich...