Google bastelt am Browser der Zukunft
Gears eignet sich besonders für mobile Applikationen
Vor allem für mobile Applikationen interessant ist das GeoLocation API, das eine einheitliche Schnittstelle zur Abfrage des aktuellen Standorts zur Verfügung stellt. Die eigentliche Positionsbestimmung nimmt Gears nicht vor, vielmehr bedient es sich der zur Verfügung stehenden Quellen. Dabei kann es sich um ein integriertes GPS-Modul handeln, einen Dienst, der den Standort der aktuell erreichbaren WLAN-Hotspots kennt, oder die Bestimmung durch den Mobilfunkanbieter anhand der verwendeten Mobilfunk-Basisstationen. Geht es darum, die Position immer wieder neu zu bestimmen, kann es beispielsweise ratsam sein, auf den Einsatz des GPS-Moduls zu verzichten, um den Akku zu schonen.
Opera Mobile und Android sollen Gears in die Handys bringen
Bislang steht Gears on Mobile Devices nur für Windows Mobile zur Verfügung, das soll sich aber bald ändern. Die kommende Version von Opera 9.5 Mobile wird Gears von Hause aus mitbringen. Auch für die Desktopversion von Opera will der norwegische Browserhersteller künftig Gears unterstützen.
Googles kommende Handyplattform Android wird Gears ebenfalls mitbringen, die Software ist fest in den auf Webkit basierenden Browser integriert.
Weniger Glück haben Nutzer von Apples iPhone: Zwar ist eine Gears-Version für die Desktopversion von Safari in Arbeit und Googles Android-Browser basiert auf der gleichen Browserengine wie Safari, doch dem mobilen Safari-Browser fehlt eine Schnittstelle für entsprechende Erweiterungen. Solange Apple diese nicht zur Verfügung stellt, wird Gears nicht auf dem iPhone zur Verfügung stehen, es sei denn, Apple integriert Gears selbst in den Browser.
Als erste mobile Applikation von Google wird voraussichtlich Google Photos für Mobile Gears unterstützen. Die mobile Ausgabe der Picasa Web Albums wird Bilder damit offline speichern, um das Blättern durch die Bilder auch dann zu ermöglichen, wenn einmal keine Verbindung zum Internet besteht.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Google bastelt am Browser der Zukunft | Google bastelt am Browser der Zukunft |







"Auch soll man künftig aus einer Webapplikation Nachrichten an den Desktop senden...
Ja, leider :-/ Die Geckobrowser sind manchmal wirklich die einzigen die entweder...
Klasse. Da sieht man mal wieder wie schnell und uninformiert sich Menschen irgendeiner...
Mit Deiner aus dem englischen übernommen Redewendung "Am ende des Tages" wäre ich...