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Google bastelt am Browser der Zukunft

Database API bringt SQLite in den Browser

Ebenfalls zum Speichern von Daten dient das Database API, das den Browser um eine SQLite-Datenbank erweitert. So lassen sich größere Datenmengen lokal speichern und schnell abfragen, denn Gears bietet hierbei auch eine Volltextsuche in der Datenbank. Die Erkenntnisse, die beim Einsatz dieses Database API gewonnen wurden, sind mittlerweile in die Spezifikation von HTML 5 eingeflossen und in künftigen Versionen ist geplant, Gears mit dem Database 2 API um eine native Implementierung des in HTML 5 spezifizierten SQL API zu erweitern. In aktuellen Entwicklerversionen von Apples Browserengine Webkit steht ein solches SQL-API bereits zur Verfügung.

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Genutzt wird dieses Database API beispielsweise von MySpace, das eine Volltextsuche für die Mailboxen ihrer Nutzer damit realisiert hat.

WorkerPool führt JavaScript im Hintergrund aus

Das WorkerPool API erlaubt es, JavaScript im Hintergrund auszuführen. Gerade bei komplexen Scripten ist die Ausführung im Browser unpraktisch, blockiert dabei doch das komplette Nutzerinterface. Anders ist das, wenn Scripte an den WorkerPool übergeben werden, denn dieser kann auch komplexe Berechnungen durchführen, ohne den Browser zu blockieren, und stellt dann die Ergebnisse der Hauptapplikation zur Verfügung. So kann beispielsweise eine lokale Datenbank im Hintergrund aktualisiert oder mit Daten bestückt werden. Es ist aber auch denkbar, verteilte Rechenprojekte wie Seti@Home über den Browser abzuwickeln und in einem Worker auszuführen. Dem stehen derzeit allerdings noch die sehr langsamen JavaScript-Engines gegenüber, was unnötig Ressourcen frisst.

Webapplikationen rücken näher an den Desktop

Das Desktop API macht den Start von Webapplikationen einfacher, denn es kann ein Desktopicon für eine Webapplikation erstellen oder ein Symbol in das Menü des Mobiltelefons integrieren. Je nach System werden Icons in verschiedenen Größen genutzt, die die Applikation nach Möglichkeit zur Verfügung stellen sollte.

In der aktuellen Gears-Version noch nicht enthalten ist das geplante Notification API, das die Webapplikationen näher an den Desktop rückt. Damit wird es möglich, aus der Webapplikation an den Desktop zu senden, zum Beispiel um auf den Empfang einer neuen E-Mail oder einen anstehenden Termin hinzuweisen. Gears kümmert sich darum, dass die Nachrichten sinnvoll nebeneinander dargestellt werden und wieder verschwinden. Unter MacOS X will Google Growl unterstützen, statt ein eigenes Benachrichtigungssystem aufzubauen. Yahoos Browser Plus bietet Ähnliches.

JavaScript lernt Umgang mit Binärobjekten

Den Umgang mit Binärobjekten in JavaScript soll das Blob API ermöglichen. Ein Blob repräsentiert dabei einen beliebigen Block von Binärdaten, beispielsweise eine Bilddatei. Es handelt sich also eher um einen Verweis auf ein solches Binärobjekt, mit dessen Hilfe sich diese Daten an andere Gears-APIs übergeben lassen, beispielsweise das Canvas API zur Bildmanipulation. In Kombination mit der Funktion HttpRequest.send(blob) lassen sich zudem mehrere Dateien auf einen Schlag übertragen und auch der aktuelle Fortschritt des Uploads ausgeben. Eine Funktion, die viele bei größeren HTTP-Uploads schmerzlich vermissen.

Weitere APIs sind in Planung, darunter ein Camera API, um Bilder einer integrierten Webcam in eine Webapplikation zu übernehmen. Eine Übersicht der eingereichten Vorschläge findet sich im Gears-Wiki.

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Himmerlarschund... 28. Jul 2008

"Auch soll man künftig aus einer Webapplikation Nachrichten an den Desktop senden...

Älän Karr 27. Jul 2008

Ja, leider :-/ Die Geckobrowser sind manchmal wirklich die einzigen die entweder...

Kristallregen 27. Jul 2008

Klasse. Da sieht man mal wieder wie schnell und uninformiert sich Menschen irgendeiner...

nur so nebenbei 27. Jul 2008

Mit Deiner aus dem englischen übernommen Redewendung "Am ende des Tages" wäre ich...

mirox 27. Jul 2008

Die bekommen ja auch jetzt schon genug über Google Analytics mit! Mit einem eigenen...


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