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Offenes Sicherheitsleck in Word

Angreifer können Schadcode ausführen

Ausgerechnet am Juli-Patchday vermeldet Microsoft ein offenes Sicherheitsleck in der Textverarbeitung Word. Angreifer können darüber schadhaften Programmcode ausführen und so ein fremdes System unter ihre Kontrolle bringen. Einen Patch gibt es noch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Zum Ausnutzen dieses Sicherheitslochs genügt es, dass ein Opfer zum Öffnen einer manipulierten Word-Datei verleitet wird, erklärte Microsoft. Das Sicherheitsloch soll nur in Word 2002 stecken, andere Versionen sind demnach nicht betroffen. Somit können sich Nutzer vor solchen Angriffen schützen, indem sie eine andere Wordversion kaufen und installieren. Alternativ hilft es auch, Word-Dokumente vorerst mit einer anderen Office-Software wie etwa dem kostenlos erhältlichen OpenOffice.org zu bearbeiten.

Ansonsten helfen auch die Word-Viewer von Microsoft, in denen das Sicherheitsloch nicht steckt, die dann aber nur das Ansehen, nicht aber das Bearbeiten der Dokumente erlauben. Bislang hat Microsoft keinen Patch veröffentlicht, obwohl das Sicherheitsloch bereits aktiv ausgenutzt wird. Allerdings habe der Konzern bislang nur wenige Angriffe registriert. Wann Microsoft dieses Sicherheitsleck mit einem Patch beseitigen wird, ist nicht bekannt.



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dersichdenwolft... 10. Jul 2008

"At this time, Microsoft is aware of limited, targeted attacks that attempt to use this...

Vollhorst 10. Jul 2008

Wie registriert denn MS Angriffe, um Aussagen zu treffen ob das Leck mehr oder minder...

ohmygod 10. Jul 2008

hab hier nen ganzen Eimer von rumstehn ... bringt das vll hohe Zahlen bei eBay ?

OliverHaag 09. Jul 2008

Das ist eigentlich nicht neu, haben sie doch schon mal bei irgendeiner alten Server...


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