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Offenes Sicherheitsleck in Word

Angreifer können Schadcode ausführen. Ausgerechnet am Juli-Patchday vermeldet Microsoft ein offenes Sicherheitsleck in der Textverarbeitung Word. Angreifer können darüber schadhaften Programmcode ausführen und so ein fremdes System unter ihre Kontrolle bringen. Einen Patch gibt es noch nicht.
/ Ingo Pakalski
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Zum Ausnutzen dieses Sicherheitslochs genügt es, dass ein Opfer zum Öffnen einer manipulierten Word-Datei verleitet wird, erklärte Microsoft(öffnet im neuen Fenster) . Das Sicherheitsloch soll nur in Word 2002 stecken, andere Versionen sind demnach nicht betroffen. Somit können sich Nutzer vor solchen Angriffen schützen, indem sie eine andere Wordversion kaufen und installieren. Alternativ hilft es auch, Word-Dokumente vorerst mit einer anderen Office-Software wie etwa dem kostenlos erhältlichen OpenOffice.org zu bearbeiten.

Ansonsten helfen auch die Word-Viewer von Microsoft, in denen das Sicherheitsloch nicht steckt, die dann aber nur das Ansehen, nicht aber das Bearbeiten der Dokumente erlauben. Bislang hat Microsoft keinen Patch veröffentlicht, obwohl das Sicherheitsloch bereits aktiv ausgenutzt wird. Allerdings habe der Konzern bislang nur wenige Angriffe registriert. Wann Microsoft dieses Sicherheitsleck mit einem Patch beseitigen wird, ist nicht bekannt.


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