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Intel investiert in deutschen Solarzellenhersteller

Sulfurcell erhält von Intel 24 Millionen Euro Beteiligungskapital. Intel Capital hat sich mit 24 Millionen Euro am deutschen Solarzellenhersteller Sulfurcell beteiligt. Insgesamt erhielt das Unternehmen im Rahmen der jüngsten Investorenrunde 85 Millionen Euro neues Kapital. Sulfurcell hat seinen Sitz in Berlin und stellt Dünnschicht-Solarmodule her.
/ Andreas Donath
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Mit dem zusätzlichen Kapital will Sulfurcell seine Produktion in Berlin ausbauen. Sulfurcell beschäftigt 130 Mitarbeiter. Das Unternehmen setzt auf monolithische Module, die dünn beschichtete Materialien aus der CIS/CIGSe-Familie (Kupfer-Indium-Schwefel/Selen) als Absorbermaterial verwenden.

Die auf CIS/CIGSe(öffnet im neuen Fenster) basierenden Solarmodule gehören Intels Angaben zufolge zu den effizientesten Dünnschichtmodulen(öffnet im neuen Fenster) . Dünnschichtsolarzellen sind im Gegensatz zu konventionellen Siliziumsolarzellen etwa um den Faktor 100 dünner. Sie müssen allerdings üblicherweise auf ein Trägermaterial aufgebracht werden.

Intel Capital investiert vermehrt in Unternehmen, die sich mit regenerativen Energien, Energieeffizienz sowie umweltschonendem Transport und Materialien beschäftigen. Im Juni 2008 beteiligte sich Intel Capital mit rund 50 Millionen US-Dollar an Spectra Watt. Das Unternehmen will Photovoltaikzellen für Solarmodulhersteller entwickeln.

Teile der traditionellen Computerbranche sind mittlerweile an Solarenergie interessiert. IBM beteiligte sich bereits an einem CIGS-Hersteller aus Japan und Hewlett-Packard lizenzierte "durchsichtige" Elektronikbausteine an ein Solar-Start-up.


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