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VMware bekommt neuen Chef

Diane Greene geht, Microsoft-Mann kommt. VMware-Chefin Diane Greene ist überraschend zurückgetreten und wird durch Paul Maritz ersetzt. Das Unternehmen will sein Quartalsergebnis wie geplant Ende Juli 2008 bekanntgeben. Ferner senkte das Unternehmen seine Umsatzprognose für 2008.
/ Julius Stiebert
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Diane Greene hat VMware 1998 zusammen mit einigen Partnern gegründet. 2003 wurde der Virtualisierungsspezialist an EMC verkauft , agiert aber bis heute weitgehend selbstständig. Überraschend teilte das Unternehmen nun mit, dass Paul Maritz ab sofort neuer Chief Executive Officer (CEO) und President des Unternehmens ist. In dieser Funktion sitzt er auch im Aufsichtsrat.

Maritz arbeitete bis 2000 bei Microsoft und war dort unter anderem für die Entwicklung von Windows 95 und Windows NT verantwortlich. 2003 gründete er seine Firma Pi Corporation, die im Februar 2008 von EMC gekauft wurde. Gründe für Greenes Ausscheiden sind nicht bekannt.

Zudem senkte VMware seine Umsatzerwartung für 2008. Die erwartete Umsatzzunahme wird unter den zunächst angepeilten 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegen. Quartalsergebnisse für das am 30. Juni 2008 zu Ende gegangene Quartal sollen am 22. Juli 2008 veröffentlicht werden.


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