Computersystem warnt Autofahrer vor Tieren
Das System, erläutert Lim, besteht aus mehreren Schallsensoren, die am Straßenrand angebracht werden. Sie erkennen, wenn sich ein Tier der Straße nähert und melden das an einen Computer in einer Basistation. Dieser analysiert, aus welcher Richtung und wie schnell sich das Tier nähert und löst einen Alarm aus, etwa ein Warnlicht am Straßenrand, um Autofahrer vor der Gefahr auf der Fahrbahn zu warnen.
"Derzeit beschränkt sich unser System jedoch auf die Erkennung großer Tiere, da bei Unfällen mit diesen Tieren viele Menschen sterben" , sagt Lim. Die Entwickler wollen ihr System jedoch so erweitern, dass es in Zukunft Autofahrer auch vor kleinen Tieren warnt.
Die Idee zu dem System, mit dem die beiden Koreaner die Endrunde des von Microsoft organisierten Imagine Cup erreicht haben, sei ihnen gekommen, als sie einen Film über die vielen Unfälle mit Tieren sahen, sagt Lim. Allein in den USA fielen jeden Tag rund eine Million Wirbeltiere Autounfällen zum Opfer. Der Sachschaden betrage über eine Milliarde US-Dollar im Jahr.
Um einen Kilometer Straßenrand zu überwachen, braucht man laut Lim eine Basisstation und 50 Sensoren, die knapp 1.000 Dollar kosten. Damit sei ihr System deutlich günstiger als andere Möglichkeiten, Tiere und Straßenverkehr effektiv voreinander zu schützen, etwa durch Über- oder Unterführungen, rechnet Lim vor.



