Studie: Zusatzfunktionen am Handy nur wenig gefragt
Mehrzahl der Handybesitzer verwendet viele Funktionen nicht
Der Branchenverband Bitkom hat in einer Umfrage ermittelt, welche Zusatzfunktionen auf dem Handy überhaupt verwendet werden. Die Studie zeigt, dass das Schreiben und Empfangen von SMS die am häufigsten genutzte Zusatzfunktion ist. Die mobile E-Mail-Nutzung fristet dagegen ein Nischendasein.
Nur knapp 55 Prozent der Handybesitzer nutzen die SMS-Funktionen auf ihrem Mobiltelefon. Das bedeutet, dass fast jeder zweite Handybesitzer keine Kurzmitteilungen sendet oder empfängt. In der Studie wurde das Telefonverhalten der Handybesitzer nicht abgefragt, so dass dazu keine Aussage vorliegt. Der Bitkom erklärte Golem.de, es sei davon ausgegangen worden, dass Handybesitzer zu 100 Prozent die Telefonfunktionen verwenden.
- Studie: Zusatzfunktionen am Handy nur wenig gefragt
- Studie: Zusatzfunktionen am Handy nur wenig gefragt

Studienergebnisse
Als überraschend kann das Umfrageresultat gelten, dass nur 48 Prozent der Handybenutzer das integrierte Adressbuch einsetzen. Damit mühen sich immer noch mehr als die Hälfte der Befragten damit ab, Telefonnummern am Handy einzutippen. Bei den über 65-Jährigen verwenden sogar nur 15 Prozent das Handyadressbuch. Bei den 14- bis 29-Jährigen steigt der Wert zwar auf 58 Prozent, aber ein großer Teil meidet das integrierte Telefonbuch auch in dieser Altersgruppe.
Die Handykamera verwenden 40 Prozent der Mobiltelelefonbesitzer. Die Mehrheit nutzt die Kamera, die mittlerweile in der Mehrzahl der Geräte integriert ist, also nicht. Wie Fotos weiterverwendet werden, hat die Umfrage nicht ermittelt, erklärte der Bitkom auf Nachfrage.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Studie: Zusatzfunktionen am Handy nur wenig gefragt |
- 1
- 2






ich hatte vor jahren auch schon tourchscreens, aber am ende wurde immer per stift auf...
Man sollte auch den Sinn des Adressbuchs für einen grossen Teil der Handynutzer...
Das stimmt so nicht. Es kommt viel mehr auf die Methode der Stichprobenziehung an. Wurde...
...könnte man dazu auch sagen. Denn es ist einfach nicht nachzuvollziehen, warum der...