Abo
  • Services:

Bundesregierung will Akademiker aus dem Ausland holen

Fachkräftemangel soll durch erleichterte Zuzugsregeln bekämpft werden

Die Bundesregierung will die Einwanderung ausländischer Akademiker und Facharbeiter in die Bundesrepublik vereinfachen. Dazu soll die Verdienstgrenze gesenkt werden. Die Freizügigkeit für unqualifizierte Billiglöhner aus den neuen EU-Staaten bleibt aber weiter beschränkt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die deutsche Wirtschaft klagt seit langem über einen Arbeitskräftemangel im Facharbeiterbereich. Dieser sei nicht kurzfristig zu decken und deshalb soll nun Hilfe aus dem Ausland kommen. Auch der demografische Wandel sorgt dafür, dass immer weniger junge Menschen Ausbildungen absolvieren. Die Bundesregierung will einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers zufolge den Zuzug für Qualifizierte erleichtern.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Frankfurt am Main
  2. BASF Services Europe GmbH, Berlin

Den Bedarf an Fachkräften soll die Wirtschaft künftig selbst ermitteln. Dazu soll ein Index aufgebaut werden, für den halbjährlich rund 7.000 Unternehmen für die kommende Periode voraussagen, wie viele zusätzliche Fachkräfte sie benötigen.

Die Pläne von Bundesinnenminister und Bundesarbeitsminister wurden vom innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, bestätigt. Im Gegenzug soll die Freizügigkeit unqualifizierter Arbeitskräfte aus den neuen EU-Staaten aus Osteuropa weiterhin eingeschränkt bleiben. Die Bundesregierung will so den heimischen Arbeitsmarkt weiter abschotten. Bis 2011 wird es für dieser Gruppe von EU-Bürgern hierzulande keine vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit geben, wie das innerhalb der EU eigentlich vorgesehen ist.

Akademiker und Facharbeiter hingegen sollen schneller als früher an eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis kommen. Dazu müssen sie in Deutschland künftig nur zwei Jahre in ihrem Beruf arbeiten. Die Verdienstgrenze soll außerdem von bislang 86.400 auf 63.600 Euro gesenkt werden. Ist der Verdienst geringer, muss die Bundesagentur für Arbeit prüfen, ob ein Deutscher oder ein EU-Bürger für die Stelle qualifiziert ist.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 349€
  2. bei Caseking kaufen
  3. bei Alternate kaufen
  4. bei Alternate.de

jm2c 09. Jul 2008

Bedenklich finde ich vor allem, dass die Industrie nun festlegen soll, wieviele...

teh Joker 08. Jul 2008

So etwas kann nur schreiben wer noch kein Informatikstudium an einer Uni gemacht hat....

Shadowmaster 08. Jul 2008

Hallo, Es gibt keinen Fachkräftemangel, das ist ein Märchen der Industrie. Das einzige...

Dr.One 08. Jul 2008

Nein, denn die wollen ja eine Bezahlung um in Deutschland leben zu können während man...

bjs 08. Jul 2008

Nach meiner Erfahrung der letzten Monate ist dieser Spruch als Erwiderung hirnentkernt...


Folgen Sie uns
       


HP Z2 Mini Workstation - Test

Die Z2 Mini Workstation G3 kann uns im Test überzeugen - und das nicht als sehr schnelle Maschine, sondern als gut durchdachtes Gesamtkonzept.

HP Z2 Mini Workstation - Test Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
    Leserumfrage
    Wie sollen wir Golem.de erweitern?

    In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

    1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
    2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
    3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

      •  /