Informationen zu Operation Flashpoint 2: Dragon Rising
Amerikaner und Chinesen kämpfen in Operation Flashpoint 2 auf einem Inselatoll. Codemasters lässt derzeit das größte Team der Firmengeschichte an Operation Flashpoint 2: Dragon Rising arbeiten. Rund 130 Entwickler erschaffen den laut Publisher größten und detailliertesten virtuellen Kampfplatz, den es bislang am PC zu stürmen gab – mit rund 30 Vehikeltypen, 70 Waffenarten und Missionen mit extrem hohem "Fühlt sich echt an"-Faktor.
Eigentlich gibt es keine japanische Insel mit dem Namen Skira. Trotzdem dürften viele Computerspieler das fiktive Eiland zwischen Russland und Japan bald besser kennen als jedes real existierende Atoll. In Operation Flashpoint 2: Dragon Rising kämpfen PC-Spieler voraussichtlich ab Anfang 2009 als US-Soldat auf Skira. Zu Beginn des Spiels befinden sich auf dem noch friedlichen Inselchen nur ein paar amerikanische Landvermesser und Militärangehörige mit Familien, bis dann der "Dragon Rising"-Untertitel ins Spiel kommt – sprich: die chinesische Volksbefreiungsarmee überfällt Skira wegen vermuteter Bodenschätze.
Die Kampagne von Operation Flashpoint 2 dauert sechs Spieltage, der erste beginnt mit der Flucht von Skira. Dann jedoch kehrt der Spieler als Infanterist zurück und landet nachts an der Küste. Später übernimmt er auch die Rolle von Panzerfahrern oder Helikopterpiloten. Die Kampagne soll wie im legendären ersten Teil aus Haupt- und Nebenmissionen bestehen – wer Letztere absolviert, hat es in den Haupteinsätzen etwas einfacher. Erneut ist den Entwicklern wichtig, dass zwar das Ziel der Aufgaben feststeht, aber nicht das Wie, über das der Spieler selbst entscheidet. Die meisten Missionen sollen wieder kaum geskriptet sein, sondern dynamisch ablaufen, was für das Gefühl von Freiheit und Realität sorgen soll, das schon den 2001 erschienen Vorgänger ausmachte.
Eines der Highlights soll die Insel selbst werden. Sie ist rund 220 Quadratkilometer groß und bietet enorm viel Abwechslung. Es gibt sandige Küstenlinien, Wälder, Dörfer, Felstäler und lauschige, grasbewachsene Hügel sowie einen kleinen Vulkan. Um in dem riesigen Terrain voranzukommen, kann der Spieler mit seinen Einheiten in rund 30 Vehikel klettern. Im Angebot sind sowohl Jeeps und Lastwagen wie unterschiedliche Panzer und Helikopter in vielfältigen Ausführungen. Die Fahr- und Flugzeuge sollen sich weitgehend realistisch verhalten und beispielsweise im Schlamm verdrecken, was sowohl sichtbar wie spürbar ist.
Auch sonst soll sich das Spiel so realistisch wie möglich anfühlen. Die künstliche Intelligenz soll Freund wie Feind ein weitgehend dynamisches Vorgehen erlauben – also ohne vorgegebene, starre Skrips. Die Soldaten verwenden echte Militärtaktiken, außerdem kann der Spieler in vielen Missionen seine Mannen als Kommandant mithilfe einer Karte steuern, die dezent an Strategiespiele erinnert. Realismus spielt aber auch in anderer Hinsicht eine große Rolle: Ein Großteil der Insel von Operation Flashpoint 2 kann dauerhaft zerstört werden. Und wer selbst eine Kugel fängt, beißt je nach Geschoss mehr oder weniger sofort ins Gras von Skira.