NDR sendet nun auch über Miro
Der NDR setzt eine angepasste Version von Miro ein, in der die NDR-Inhalte schon vorbelegt sind. Die auf Mozilla-Technik basierende Open-Source-Software kann Inhalte nach den Wünschen der Nutzer herunterladen und abspielen. Mit dabei sind unter anderem die Satiresendung "extra 3" und das Auslandsmagazins "Echo der Welt" von NDR.
"Der NDR als öffentlich-rechtlicher Sender ist in hohem Maße interessiert daran, dass unsere Inhalte im Internet auch über freie, nicht-kommerzielle Plattformen angeboten werden" , erklärt Joachim Knuth, Programmdirektor beim Hörfunk des NDR.
Miro wird von der gemeinnützigen Stiftung "Participatory Culture Foundation"entwickelt. Die Stiftung kooperiert mit öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der ganzen Welt mit dem Ziel, eine freie Infrastruktur für Onlinevideos zu fördern. Allein im vergangenen Jahr wurde die Software mehr als drei Millionen Mal heruntergeladen.
Im Interview mit Golem.de erklärte Jesse Patel, bei der Participatory Culuture Foundation für Business Development zuständig, die aktuelle Entwicklung von Video im Internet gehe in die falsche Richtung. Statt auf Kontrolle setzt die Stiftung daher auf einen möglichst offenen Ansatz.
Die NDR-Version von Miro steht unter getmiro.com/co-branding(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.



