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Japan und Russland nehmen Unterseekabel in Betrieb

Bessere Anbindung an Europa. Das japanische Telekommunikationsunternehmen NTT und und der russische Backbonebetreiber TransTeleCom haben ein Unterseekabel zwischen der japanischen Insel Hokkaido und der russischen Insel Sachalin in Betrieb genommen. Das Hokkaido-Sachalin-Cable-System (HSCS) bietet eine Datenübertragungsrate von 640 Gigabit pro Sekunde.
/ Werner Pluta
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Das 570 Kilometer lange Unterseekabel verbindet die Netze der beiden Unternehmen. Damit ist NTT nach eigenen Angaben über das transkontinentale Glasfasernet von TransTeleCom nun besser an Europa angebunden. Zuvor liefen die NTT-Verbindungen nach Europa über Südasien oder die USA.

Die beiden Partner hatten den Bau des Kabels Anfang 2007 beschlossen. Die Bauarbeiten waren im Dezember 2007 abgeschlossen. Die Anlandepunkte des Kabels befinden sich in Nevelsk auf Sachalin und Ishikari auf der nördlichen japanischen Hauptinsel Hokkaido.

TransTeleCom betreibt ein weit verzweigtes Glasfasernetz mit einer Länge von über 55.000 Kilometern. Da der größte Anteilseigner die russischen Eisenbahngesellschaft "Rossijskije Schelesnyje Dorogi" ist, verlaufen die Kabel entlang der russischen Eisenbahnlinien.


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