Abo
  • Services:

Gehirn unterscheidet zwischen Spiele- und Realgewalt

Neurowissenschaftler widersprechen der These von "Überlagerung von Gewalt"

Bremer Forscher haben genau hingesehen und herausgefunden, dass Gewalt in Computerspielen und im echten Leben in unterschiedlichen Gehirnregionen verarbeitet wird. Offenbar findet "keine Übertragung der Spiele in die Wirklichkeit" statt. Trotzdem sehen die Wissenschaftler GTA und Co. kritisch.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Forscher vom Institut für kognitive Neurowissenschaften der Uni Bremen haben im Rahmen einer noch unveröffentlichten Studie 22 männliche Testpersonen in einen Magnetresonanztomografen geschoben und ihnen einmal Aufnahmen mit Gewalt aus einem Computerspiel, einmal mit realer Gewalt gezeigt. Bei der Auswertung der Gehirnaktivitäten zeigte sich, so ein Artikel bei Focus.de, dass jeweils unterschiedliche Regionen des Denkapparats angesprochen werden. Die Szenen aus dem Computerspiel regten eher Teile des Großhirns an, das als Sitz menschlicher Intelligenz und des Urteilsvermögens gilt. Die reale Gewalt hingegen sei vor allem im limbischen System verarbeitet worden, das - stark vereinfacht - die Instanz für die Verarbeitung von Emotionen und Trieben ist.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Hildesheim
  2. soft-nrg Development GmbH, Dornach bei München

Focus zitiert Thorsten Fehr, einen der Autoren der Studie, die Mitte Juli 2008 bei einem Kongress vorgestellt werden soll, mit den Worten: "Das Ergebnis ist ein starkes Argument gegen die Annahme, dass sich bei häufiger Nutzung von Gewaltspielen am Computer fiktionale und reale Szenen überlagern." Eine derartige Überlagerung galt bislang unter den Befürwortern vom Verbot sogenannter Killerspiele meist als ausgemachte Sache.

Trotz der Ergebnisse sehen die Bremer Forscher Computerspiele kritisch. Die Zeit, die junge Menschen bei 'Grand Theft Auto' und Ähnlichem verbrächten, fehle ihnen, um echte soziale Beziehungen aufzubauen, schildert Focus die Position von Fehr.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-78%) 1,11€
  3. 1,49€
  4. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

Onime No Kyo 09. Jul 2008

Muss ich dich entäuschen die waren vorher schon bala bala. Damit hat das spiel nix zu...

DrAgOnTuX 05. Jul 2008

selber selber doofkopf ^^' immer einmal mehr doofkopf als wie ich ;) EoT Mag dich aber...

Wikifan 05. Jul 2008

Ich fand da das Milgram-Experiment auch interessant. http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram...

Feuerfuchs 04. Jul 2008

...fehle ihnen, um echte soziale Beziehungen aufzubauen, schildert Golem die Position von...

Kenner 04. Jul 2008

Fragt sich nur wie lange ...


Folgen Sie uns
       


Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert

Wir streamen und spielen mit 60 fps mit dem Fire TV Stick.

Cloudgaming mit dem Fire TV Stick ausprobiert Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

    •  /