Google veröffentlicht Sicherheitssoftware als Open Source
Ratproxy arbeitet wie ein normaler Proxyserver, achtet dabei aber im HTTP-Transfer auf Hinweise auf mögliche Sicherheitslücken. Die Software untersucht auch die abgerufenen HTML-Dateien und Javascript. So soll beispielsweise erkannt werden, wenn eine Webanwendung potenziell über Cross-Site-Scripting-Lücken verwundbar ist. Auch Cookies und Flash-Dateien werden in die Untersuchung mit einbezogen. Ratproxy soll außerdem erkennen, ob ein Angreifer auf Dateien aus Systemverzeichnissen zugreifen kann.
Mittels Skript lässt sich das Ergebnis optisch aufbereiten. Näheres dazu findet sich in der Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) . Hier erklären die Entwickler auch die implementierten Tests.
Google hat die Software unter der Apache-Lizenz 2.0 freigegeben und auf seiner Open-Source-Plattform Google Code veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Derzeit steht Ratproxy bei Version 1.51 und ist als Beta gekennzeichnet. Unterstützt werden Linux, FreeBSD, MacOS X und Windows (Cygwin).



