Britische Regierung lässt um die Wette mashen

Gigabytes amtliche Daten freigegeben

Die britische Regierung setzt auf die Kreativität der Bürger und hat größere Datenbestände freigegeben. Die Regierung erhofft sich davon eine bessere Nutzung der gesammelten Informationen. Die besten Ideen haben Aussicht auf ein Preisgeld im Gesamtwert von 20.000 Pfund.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Staat sammelt Daten - immer schneller, immer mehr. Das gilt in Großbritannien ebenso wie in anderen Ländern. Bei der Verwertung der Datenberge will die britische Regierung nun neue Wege gehen. Größere Datenbestände der Landvermessungsämter, aus dem Gesundheitswesen, den lokalen Statistikämtern und dem Umweltministerium stehen den Bürgern ab sofort kostenlos zur Verfügung. Auf der Website "Show Us a Better Way" bittet die Regierung die Bürger um Mithilfe: "Die britische Regierung möchte Ihre Ideen zu neuen Produkten hören, mit denen die Art und Weise verbessert werden kann, wie öffentliche Informationen kommuniziert werden. Im Auftrag der Regierung führt die Power of Information Taskforce dazu einen Wettbewerb durch. Für die besten Ideen stehen Geldpreise im Gesamtwert von 20.000 Pfund bereit."

Um die Bürger auf die richtige Spur zu bringen, bietet die Regierung auch einige originelle Beispiele an: Crime Mapping, Fix My Street und Rate My Prison. In den Beispielen wird die Entwicklung der Verbrechensrate und der Schlaglöcher in der Nachbarschaft sowie die Qualität der lokalen Gefängnisse behandelt. Auf der Website des letztgenannten Projekts liest man: "Rate Your Prison ist Ihr Weg, um über Ihre Erfahrungen beim Besuch von Freunden und Familienmitgliedern in Gefängnissen im ganzen Land zu berichten."

Angesichts solcher Beispiele darf man gespannt sein, welche Mash-ups die Briten sich für die Regierungsdaten noch einfallen lassen. [von Robert A. Gehring]

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datenmüller 03. Jul 2008

Diese Vorgehensweise zeigt, dass Daten einfach mal so gesammelt wurden, ohne sich zu...

Siga 03. Jul 2008

I.d.R. sind faule Politiker nicht an Resultaten interessiert, weil das Ziel nicht ist...

Gerd Gruber-Allin 03. Jul 2008

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