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Nvidia muss Notebook-Grafikchips zurückrufen

Austausch von Grafikchips wird Nvidia bis zu 200 Milllionen US-Dollar kosten. Der Grafikchiphersteller senkt seine Gewinn- und Umsatzprognosen für das zweite Quartal und räumt Probleme mit Notebookgrafikchips ein, deren Austausch Nvidia 150 bis 200 Millionen US-Dollar kosten wird.
/ Jens Ihlenfeld
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Nvidia erwartet für das zweite Quartal einen Umsatz zwischen 875 und 900 Millionen US-Dollar, zuvor waren rund 1,1 Milliarden US-Dollar erwartet worden. Schuld seien ein schwacher Endkundenmarkt weltweit, eine Verschiebung der nächsten Chipsatzgeneration und Preisanpassungen in Reaktion auf ATIs neue Radeon-4800-Grafikchips.

Hinzu kommt ein offenbar ernsthaftes Problem mit einigen Notebook-Grafikchips, für deren Behebung Nvidia 150 bis 200 Millionen US-Dollar an Einmalkosten einplant. Schuld sei die gewählte Kombination von Die und dem Material des Chipgehäuses bei Grafikchips für Notebooks. Dies führe in einigen Notebookdesigns zu erhöhten Ausfallraten, die Nvidia plant zu beheben.

Welche Chips und Notebooks von den Problemem betroffen sind, gab Nvidia noch nicht an. Gleiches gilt für Details zum offenbar geplanten Rückrufprogramm. Für die Zukunft will Nvidia solche Fehler durch enge Zusammenarbeit mit seinen Chipfertigern und Notebookherstellern ausschließen.

Die Nvidia-Aktie wurde im nachbörslichen Handel deutlich abgestraft und verliert rund 20 Prozent.


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