Packard Bell richtet auf allen PCs Online-Backupsoftware ein
Backuplösungen werden von den meisten PC-Herstellern gerne vernachlässigt und ihre Einrichtung den Anwendern aufgebürdet. Zwar liegen gelegentlich sogar Supermarktrechnern abgespeckte Backupprogramme bei, doch der Anwender wird mit deren sinnvoller Anwendung meist alleingelassen.
Packard Bell geht mit der Software Carbonite einen anderen Weg. Der Online-Backupdienst kann von den PC-Käufern vier Monate lang kostenlos genutzt werden. Danach kann sich der Anwender entscheiden, ob er ein kostenpflichtiges Abo abschließen möchte.
Der Speicherplatz bei Carbonite ist unbegrenzt. Der Backupprozess läuft kontinuierlich im Hintergrund ab, lässt sich aber auch für 24 Stunden deaktivieren. Damit er nicht in Vergessenheit gerät, schaltet er sich danach automatisch wieder ein. Ganz abschalten oder manuell aktivieren lässt sich der Vorgang aber auch. Über den Fortschritt der Datensicherung kann auf Wunsch ein Systray-Symbol informieren. Außerdem lässt sich die Bandbreitenbeanspruchung regulieren, damit beispielsweise bei VoIP-Gesprächen keine Beeinträchtigung stattfindet.
Der Käufer muss den Backupdienst nach dem Kauf manuell aktivieren und dazu seine E-Mail-Adresse und ein Passwort bei Carbonite eingeben. Carbonite verwendet eine Blowfish-Verschlüsselung mit einem 1.024 Bit breiten Schlüssel. Der Anwender muss das bei der Anmeldung verwendete Passwort kennen, wenn er die gesicherten Daten wieder zurückspielen will. Dazu wird einfach eine frische Programmversion von Carbonite installiert und der Restore-Prozess initialisiert.
Carbonite läuft unter XP und Vista. Der Backupdienst kostet nach der Karenzzeit pro Monat rund 4 Euro bzw. 49,95 Euro im Jahr. Bei einem Zweijahresvertrag sinkt der Monatspreis auf 3,75 Euro (89,95 Euro). Carbonite hat seinen Sitz in den USA und wurde 2005 gegründet.



