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Neckermann.de beschließt Umbau zum E-Commerce-Konzern

Massenentlassungen sollen zu Einsparungen führen. Das Versandunternehmen Neckermann.de will in zwei Jahren wieder profitabel arbeiten und danach als E-Commerce-Konzern dastehen. Dazu muss das Unternehmen jedoch kräftig auf die Kostenbremse treten. Massenentlassungen sind die Folge. Besonders betroffen ist der Unternehmensstandort Frankfurt.
/ Ingo Pakalski
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In Deutschland sollen 450 und im Ausland noch einmal 50 Stellen abgebaut werden. Die verbleibenden 4.500 Stellen im Unternehmen können nach Ansicht der Konzernführung nur so gesichert werden. Außerdem will das Unternehmen seine Geschäftsbereiche optimieren, um auch damit Kosten zu senken.

Der Onlinebereich soll erheblich zum Geschäftserfolg von Neckermann.de beitragen und in zwei Jahren mindestens 70 Prozent des Ordervolumens ausmachen, teilte das Unternehmen mit. Aktuell sind es rund die Hälfte der Bestellungen, die online aufgegeben werden.

"Wir haben alles daran gesetzt, den Personalabbau so gering wie möglich zu halten und alternative Maßnahmen genauestens geprüft" , sagte Martin Lenz, Vorsitzender der Geschäftsführung. Bis 2010 soll Neckermann.de wieder nachhaltig erfolgreich sein, kündigte er an.

Die Otto-Group, die sich selbst als größter E-Commerce-Händler Deutschlands bezeichnet , konnte alleine 2007 in Deutschland 3,51 Milliarden Euro im E-Commerce-Bereich umsetzen – gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 25 Prozent. Auch Otto will den Onlinehandel noch stark ausbauen.


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