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Weave 0.2 - Mozillas Onlinedienst macht Fortschritte

Testversion des Firefox-Add-ons gibt Ausblick auf künftige Firefox-Funktionen. Die Entwicklung von Mozillas Onlinedienst Weave macht Fortschritte und wurde in einer neuen Entwicklerversion veröffentlicht. Die Onlinedienste sollen künftig den Browser Firefox ergänzen, wobei Lesezeichen, besuchte Webseiten oder Browsereinstellungen auf einem Server gespeichert werden, so dass sie leicht auf andere Rechner übertragen werden können.
/ Jens Ihlenfeld
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Weave 0.2 ist das dritte sogenannte Milestone-Release der Mozilla-Plattform und besteht aus zwei Teilen, einem Add-on für Firefox und den passenden Diensten, die Mozillas Server bereitstellen. Die aktuelle Version dient ausschließlich Testzwecken, gibt aber einen kleinen Vorgeschmack auf das, was mit Weave in Zukunft kommen soll.

Die neue Testversion kann mehr Browsereinstellungen auf dem Server hinterlegen, unterstützt Bookmarks, die zuletzt besuchten Seiten, Cookies sowie gespeicherte Passwörter, Formulardaten und Tabs. Zudem wartet sie mit einem neuen Wizard auf, der nach dem ersten Start durch die Accounterstellung führt. Die Fehler werden nun in der Statusleiste angezeigt. Ein intelligenter Scheduler für die Synchronisation soll die Geschwindigkeit von Weave verbessern.

Darüber hinaus gibt es ein rudimentäres Framework zum Datenaustausch über XMPP, Unterstützung für die in Firefox verwendete Veschlüsselungsbibliothek NSS sowie den sicheren Datenaustausch mit Dritten.

Mozilla will mit Weave das "Browsererlebnis" verbessern und die entsprechenden Dienste selbst hosten. Offene APIs sollen aber sicherstellen, dass auch Dritte eigene Onlinedienste anbieten können. Ähnlich wie bei Firefox soll die Architektur erweiterbar sein.

Unter services.mozilla.com(öffnet im neuen Fenster) kann das Firefox-Add-on Weave 0.2 heruntergeladen werden, das unter Windows, Linux und MacOS X funktioniert.


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