Microsoft will zusammen mit Partnern Yahoo filetieren

Verhandelungen mit Time Warner und News Corp. über die Zerschlagung von Yahoo

Microsoft gibt seine Übernahmepläne für das Internetunternehmen Yahoo offenbar nicht auf. Geplant ist nun eine komplette Zerschlagung des Konkurrenten. Während der Softwarekonzern sich weiterhin für das Suchmaschinengeschäft Yahoos interessiert, könnten die Medienkonzerne Time Warner und News Corp. die übrigen Sparten unter sich aufteilen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf Verhandlungskreise, dass Microsoft sich in den vergangenen Tagen mit der neuen Strategie an Time Warner, News Corp. und weitere Unternehmen gewandt hat. Gespräche haben demnach bereits stattgefunden. Diese befänden sich aber noch in einem frühen Stadium, und einige Quellen der Zeitung, die selbst zur News Corp.-Gruppe gehört, halten das Zustandekommen einer Vereinbarung für "eher unwahrscheinlich". Ein vor zwei Wochen für den 30. Juni 2008 verabredetes Treffen von Microsoft-Chef Steve Ballmer mit dem Yahoo-Aufsichtsratsvorsitzenden Roy Bostock, bei dem über den gemeinsamen Vorstoß von Microsoft, Time Warner und News Corp. geredet werden sollte, wurde von Ballmer abgesagt, so die Wirtschaftszeitung.

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Yahoo-Chef Jerry Yang schlug im Mai 2008 ein feindliches Angebot Microsofts in Höhe von 47,5 Milliarden US-Dollar aus. Auch Folgeverhandlungen mit Microsoft über einen Verkauf der Yahoo-Suchmaschinesparte für 1 Milliarde und ein Aktienkauf in Höhe von 8 Milliarden US-Dollar scheiterten an Yangs Widerstand. Seit Mai 2008 ist der Kurs der Yahoo-Aktie um 27 Prozent eingebrochen, Microsofts Wertpapier verlor 17 Prozent. Nach dem Ende der Verhandlungen soll der Yahoo-Vorstand aber versucht haben, doch noch 33 US-Dollar pro Aktie für das Gesamtunternehmen von Microsoft zu erhalten, allerdings ohne Erfolg.

Am Samstag, den 28. Juni 2008 soll ein neuerliches Treffen zwischen Yang, Ballmer und weiteren Topmanagern stattgefunden haben, berichtet die Zeitung weiter. Yahoos Vorständler erklärten sich bereit, für 33 bis 34 US-Dollar pro Aktie zu verkaufen, was die Firma mit nur noch mit 47 Milliarden US-Dollar bewertet hätte; 6 Milliarden weniger, als Yahoo zuvor gefordert hatte. Ballmer soll den Vorschlag launig ausgeschlagen haben, und erklärte, man setze weiter auf die Zerschlagung.

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Der Kaiser 04. Jul 2008

Du hast ihn nicht verstanden..

/mecki78 03. Jul 2008

Ganz einfach: Man verbreitet Gerüchte, man spricht mit Geschäftspartnern und macht das...

Lichtbringer 03. Jul 2008

ich kann es auch nicht verstehen wie Leute Raab toll finden. hmmm sind wohl sehr viele...

yahuuu 03. Jul 2008

IMHO klingt das alles sehr nach politischem rumgelaber. Wenn sie es könnten hätten sie es...



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