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Samba 3.2 unterstützt Clusterbetrieb

Freier Dateiserver steht unter der GPLv3. Der freie Datei- und Druckserver Samba ist in der Version 3.2 verfügbar und mit einem neuen Konfigurationssystem ausgestattet. Die Integration mit den aktuellen Windows-Varianten wurde in dieser Version ebenfalls verbessert. Samba 3.2 ist die erste Ausgabe der Software, die unter der GPLv3 erscheint.
/ Julius Stiebert
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Samba 3.2 wird erstmals auf Clustern unterstützt. Dafür muss der Server zusammen mit den Ctdb-Bibliotheken(öffnet im neuen Fenster) installiert sein. Ferner ist ein verteiltes Dateisystem wie Red Hats GFS Voraussetzung.

Neu ist auch eine registryartige Konfiguration. Dies soll vor allem die Konfiguration von Samba-Servern erleichtern, die eingebettet in Appliances laufen. Die neue Version des CIFS- und SMB-Servers verbessert darüber hinaus die Unterstützung der aktuellen Microsoft-Betriebssysteme Windows Vista und Windows Server 2008.

Die Samba-Entwickler haben zudem das CIFS/SMB-Protokoll so erweitert, dass der Dateitransfer verschlüsselt erfolgen kann. Die Erweiterung ist ohne Lizenzkosten vom Samba-Projekt erhältlich. Andere Entwickler müssen sie jedoch implementieren, um die eingebaute Verschlüsselung in ihren Produkten zu unterstützen. Außerdem ist Samba 3.2 nun komplett IPv6-kompatibel und kann damit in Umgebungen verwendet werden, die ausschließlich auf IPv6 setzen.

Langfristig wollen die Programmierer Samba modular gestalten, anstatt einen großen Codebrocken zu pflegen. Mit der neuen Libnetapi-Bibliothek für die Domänenmitgliedschaft wurde bereits ein Anfang gemacht. Wie angekündigt ist Samba 3.2 die erste Version, die unter der GPLv3 lizenziert ist .

Samba 3.2 steht wie üblich auf der Projektseite zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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