Xandros kauft Linspire
Fusion im Linux-Desktop-Markt?
Der Linux-Distributor Xandros hat angeblich seinen Konkurrenten Linspire gekauft. Dies berichtet zumindest der ehemalige Linspire-Chef Kevin Carmony. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht.
Kevin Carmony hat in seinem Blog eine Mitteilung an die Linspire-Aktionäre veröffentlicht, wonach Xandros den Linux-Distributor gekauft hat. Carmony, der Linspire 2007 verlassen hatte, beschwert sich, dass es keine Aktionärsversammlung gegeben habe, um den Verkauf abzusegnen. Eine offizielle Bestätigung der beiden Unternehmen steht noch aus.
Sowohl Linspire als auch Xandros haben versucht, mit einsteigerfreundlichen Distributionen im Linux-Desktop-Markt Fuß zu fassen. Linspire hieß ursprünglich Lindows. Der MP3.com-Gründer Michael Robertson musste sich jedoch in einem Rechtsstreit mit Microsoft geschlagen geben und änderte daraufhin den Namen seiner Linux-Firma.
Xandros kaufte 2001 die Linux-Sparte von Corel. Mittlerweile richtet sich Xandros vor allem auf Unternehmen aus und bietet dafür sowohl Server- als auch Desktoplösungen.
Sowohl Xandros als auch Linspire haben ein Abkommen mit Microsoft geschlossen, das unter anderem Kunden vor Patentklagen schützen soll.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed






Bei Patenten geht es nicht um Sourcecode, es geht um Techniken (wie sollte denn auch...