Blizzard Invitational: Höllenfürst-Fest und Gamemaster-Gulag

Eine Bilanz des Blizzard Worldwide Invitational - mit Video

Dass Blizzard auf der Pariser Hausmesse Worldwide Invitational das Actionrollenspiel Diablo 3 angekündigt hat, hat sich herumgesprochen - es gab aber noch mehr Neuigkeiten. Golem.de war dabei und berichtet, was in Sachen Entwickler, Besucherandrang, Starcraft 2 und Wrath of the Lich King los war.

Artikel veröffentlicht am ,

Blizzard Worldwide Invitational
Blizzard Worldwide Invitational
Nach der Leipziger Games Convention war es die größte Veranstaltung rund ums Computerspiel, die 2008 in Europa stattfindet: die Blizzard Worldwide Invitational. Die Hausmesse der Starcraft-, Warcraft- und Diablo-Macher hat am Wochenende des 28. und 29. Juni trotz Eintrittspreisen von 70 Euro mehr als 8.000 zahlende Besucher nach Paris gelockt. Dazu kamen mehrere hundert Journalisten und jede Menge Blizzard-Mitarbeiter, so dass sich mehr als 10.000 Menschen durch Halle 5 des Messezentrums an der Porte de Versailles wälzten. Die Warteschlangen konnten es jedenfalls mit denen der bisherigen Games Conventions aufnehmen: Eineinhalb Stunden nach Eröffnung am Samstagvormittag wand sich eine deutlich über einen Kilometer lange Schlange am Gelände entlang.

Jay Wilson (Lead Designer Diablo 3) und Frank Pearce (Ececutive Vice President Product Development) von Blizzard
Jay Wilson (Lead Designer Diablo 3) und Frank Pearce (Ececutive Vice President Product Development) von Blizzard
Die Bosse von Blizzard mussten nicht Schlange stehen. Und obwohl es angesichts des absehbar gigantischen Medienechos über die Ankündigung von Diablo 3 ein guter Tag für sie wurde, wirkten insbesondere die Gründer Mike Morhaime und Frank Pearce nicht richtig glücklich. Morhaime musste die Hauptrede halten und las den Text mit dem Elan eines Verwaltungsbeamten vom Teleprompter ab. Pearce fühlte sich wenig später in der Diablo-3-Pressekonferenz ebenfalls sichtlich unwohl und sagte dann auch offen, er möge derartige Veranstaltungen nicht besonders, er entwickle lieber Spiele.

Trotzdem lief die Eventmaschine wie am Schnürchen. Fast auf die Minute genau betrat am Samstag um 11:45 Uhr ein Moderatorenduo die gewaltige Bühne und lieferte eine perfekt inszenierte Show. Erst durfte der Blizzard-Europaboss ein paar Worte sagen, kurz darauf folgte ein Auftritt von E-Sportlern aus allen Ländern, die besonders erfolgreich in einem der Blizzard-Titel sind. Die jungen Männer schlappten gemächlich auf die Bühne, obwohl die Moderatorin verzweifelt versuchte, für Tempo zu sorgen. Prompt brach nach einigen Minuten Ungeduld im Publikum aus, das schließlich auf Diablo 3 hoffte. Nur einmal gab es so etwas wie Begeisterung: Als koreanische Profispieler die Bühne betraten, bewegte das einige ihrer Landsleute zu hysterischen Reaktionen, den Rest des Publikums allerdings zu ratlosem Schulterzucken.

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Blizzard Invitational: Höllenfürst-Fest und Gamemaster-Gulag 
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Simone L. 02. Jul 2008

An dieser Stelle soll nur kurz angemerkt werden, dass die Helfer auf der Messe aus den...

IT-Anus für Profis 02. Jul 2008

http://de.wikipedia.org/wiki/Gulag Ihr armen Redaktionsclowns.

MegaTefyt 02. Jul 2008

Ich war am Samstag live dabei und die Atmosphäre war echt hammer, eigentlich fast...

Badger 02. Jul 2008

Heftige Gänsehaut als der typ mit der Gitarre kam.. Da werden Erinnerungen wach :D

Kakashi 02. Jul 2008

Vielliecht einfach weil es um Blizzard geht -.- Das er es will wollte er wohl damit...



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