Neue Betaversion des Open-Xchange Servers

Funktionen der Hosting-Edition für eigene Installationen

Open-Xchange hat eine neue Betaversion der gleichnamigen Groupware veröffentlicht. Die Serveredition setzt jetzt auf für die Hosting-Variante der Software entwickelte Komponenten. Dazu zählt die Ajax-Bedienoberfläche mit ihrem Plug-in-Konzept.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Entwickler hatten die Java-Groupware grundlegend umgebaut, diese Fassung aber zunächst nur Hostern zur Verfügung gestellt, die Open-Xchange ihren Kunden als Software-as-a-Service anbieten. Die neue Betaversion des Open-Xchange-Servers setzt auf dieselbe Architektur. So werden die beiden großen Enterprise-Linux-Distributionen von Novell und Red Hat unterstützt.

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Durch den modularen Aufbau des Servers lässt er sich ohne Migrationsaufwand in bestehende Umgebungen integrieren, da existierende Mailserver oder Ähnliches weiter genutzt werden können. Die Software unterstützt ferner das OSGi-Framework, um im laufenden Betrieb zusätzliche Komponenten wie E-Mail-Filter hinzuzufügen. Erweiterungen können also installiert werden, während der Server weiter verfügbar ist.

Auch die Ajax-Bedienoberfläche wurde in die Serveredition übernommen. Dadurch verhält sich die Weboberfläche ähnlich wie eine Desktopanwendung. Über die Universal-Widget-API lassen sich Webapplikationen wie Salesforce in diese Oberfläche einbinden. Mit Plug-ins lässt sich die Oberfläche ferner um Instant-Messaging- und Faxfunktionen erweitern.

Die finale Version soll voraussichtlich ab September 2008 verfügbar sein. Neben der kommerziellen Fassung gibt es auch eine freie Communityedition, der einige Funktionen fehlen.

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